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Motorrad-Trends 2016: Kauflust bleibt hoch

Neun Prozent der Deutschen planen, sich 2016 ein Motorrad anzuschaffen. Das ist ein Ergebnis der Creditplus-Studie „Motorrad-Trends 2016“.

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Chopper und Cruiser stehen beim deutschen Verbraucher mit Bike-Kaufabsichten hoch im Kurs. Im Bild die Harley-Davdison Electra Glide Ultra Limited.
Chopper und Cruiser stehen beim deutschen Verbraucher mit Bike-Kaufabsichten hoch im Kurs. Im Bild die Harley-Davdison Electra Glide Ultra Limited.
(Foto: Harley-Davidson/Stefano Gadda)

Die gute Nachricht für den Handel: Motorräder werden beliebter. Vor allem Chopper und Cruiser wie Harley Davidson sowie Oldtimer liegen im Trend. Konkret planen bereits neun Prozent die Anschaffung eines Zweirads – ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. Autonom fahrende Motorräder kommen für 61 Prozent der Befragten nicht in Frage. Die Hälfte von den Autopilot-Ablehnern vertraut der neuen Technik schlicht nicht. 43 Prozent der befragten Motorrad-Interessenten würden für ein neues Zweirad ein Darlehen aufnehmen. Neun Prozent von ihnen sogar vollständig. Das sind vorab zusammenfassend die wichtigsten Thesen der Studie Motorrad-Trends 2016, alljährlich in Auftrag gegeben von der Creditplus Bank AG. Die Befragung wurde im Januar 2016 durch das Marktforschungsunternehmen Toluna durchgeführt. An der bevölkerungsrepräsentativen Online-Studie „Motorradtrends 2016“ haben sich 1.009 Deutsche ab 18 Jahren beteiligt.

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Vor allem US-amerikanische Modelle wie Chopper und Cruiser stehen dabei ganz oben auf der Wunschliste der Motorradliebhaber und -interessierten. Das Interesse an Marken wie beispielsweise Harley-Davidson sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Waren es im Jahr 2013 noch acht Prozent, 2014 und 2015 jeweils elf Prozent, so favorisieren 2016 schon 16 Prozent diese Modelle. „Sie stehen für den American Way of Life und sind unter anderem für die finanzkräftigen Gruppen als Investition interessant“, sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender Creditplus. Denn gut gepflegte Harleys lassen sich nach ein paar Jahren fast zum gleichen Preis wieder verkaufen.

Das Interesse an Motorrollern ist im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte leicht gesunken (2016: 15 Prozent, 2015: 19 Prozent). Auch Quads stehen nicht mehr so hoch im Kurs: Nur noch jeder zehnte Motorrad-Fan würde sich für diese vierrädrigen Fahrzeuge entscheiden. 2015 waren es noch 14 Prozent. Noch geringer wird das Interesse an sogenannten „Naked Bikes“. Konnten es sich 2015 noch sieben Prozent der Deutschen vorstellen, ein solches Motorrad ohne Verkleidung anzuschaffen, so sind es jetzt nur noch vier Prozent. Oldtimer hingegen gewinnen deutlich an Beliebtheit: Acht Prozent würden sich ein historisches Fahrzeug anschaffen. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Auf den Fahrspaß möchten sechs von zehn Zweirad-Liebhaber nicht verzichten: Für 61 Prozent der Befragten kommen autonom fahrende Motorräder nicht in Frage. Die Hälfte von den Autopilot-Ablehnern vertraut der neuen Technik schlicht nicht. 33 Prozent aller Befragten kann sich einen Autopiloten nur als unterstützende Technik vorstellen, die bei Bedarf zugeschaltet wird.

90 Prozent derjenigen, die grundsätzlich zum Kauf bereit sind, würden für das Kraftrad nicht mehr als 10.000 Euro ausgeben. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Mit einem Anschaffungspreis zwischen 2.500 und 5.000 Euro kalkulieren 28 Prozent (2015: 27 Prozent) der Befragten. Während im vergangenen Jahr niemand mehr als 20.000 Euro für ein neues Motorrad ausgegeben hätte, so sind jetzt zwei Prozent der Befragten bereit, für ihren Traum tiefer in die Tasche zu greifen und 25.000 Euro oder mehr zu investieren. „Die Konsumlaune der Verbraucher profitiert aktuell von niedrigen Energiepreisen und einem stabilen Arbeitsmarkt“, sagt Wagner.

Fast unverändert sei die Bereitschaft, die Anschaffung über einen Kredit zu finanzieren. 43 Prozent der befragten Motorrad-Interessenten würden für ein neues Zweirad ein Darlehen aufnehmen. Neun Prozent von ihnen sogar vollständig. 2015 waren es noch sieben Prozent.

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