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Motorradbatterien: Ladungsträger

| Autor / Redakteur: Pistone / Martina Eicher

Glimmende Kontrollleuchten beim Einschalten der Zündung lassen bereits eine dunkle Vorahnung aufsteigen, die sich bestätigt, wenn man den Anlasserknopf drückt: Der Startermotor dreht die Kurbelwelle mühsam eine halbe Umdrehung, um schließlich – begleitet vom Schnattern des Anlasserrelais – die Arbeit ganz einzustellen. Dieser Beitrag ist Teil der Aus- und Weiterbildungsserie »bike und business« Profi und erschien erstmalig in der Ausgabe 11-12/2015.

Eine Motorradbatterie hält nur dann lange, wenn sie gut gepflegt wird.
Eine Motorradbatterie hält nur dann lange, wenn sie gut gepflegt wird.
(Bild: Pistone)

Zur optischen Untermalung des Dilemmas gehen die Kontrollleuchten dazu im gleichen Takt an und aus. Ursache ist eine zu geringe Kapazität der Batterie: Der hohe Anlasserstrom lässt die Spannung im Bordnetz soweit absinken, dass das Anlasserrelais nicht mehr durchschaltet und damit der Anlasser stromlos wird. Die Spannung im Bordnetz steigt daraufhin wieder an, das Anlasserrelais schaltet wieder ein und das oben beschriebene Spiel wiederholt sich, bis der Fahrer den Startversuch aufgibt. Meistens liegt kein technischer Defekt am Motorrad selbst vor, sondern die Batterie versagt ihren Dienst aus Altersgründen – oder aus Rache für eine vernachlässigte oder fehlerhafte Handhabung und Pflege.

Das Thema dieses Beitrags ist die konventionelle Motorradbatterie; die wartungsfreien Varianten folgen in weiteren Ausgabe von »bike & business«.