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Motorradbekleidungs-Versicherung: Bei Sturz oder Unfall Cash zurück

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Können Biker ihre in der Regel teuren Klamotten vernünftig versichern, um sich im Falle eines Falles schnell wieder Ersatz beschaffen zu können? Ja, es gibt Policen.

Sreenshot der Homepage von www.motorrad-versicherung-online.de, welche das Produkt Motorradbekleidungs-Versicherung beschreibt.
Sreenshot der Homepage von www.motorrad-versicherung-online.de, welche das Produkt Motorradbekleidungs-Versicherung beschreibt.
(Foto: G & P Motorrad Versicherungsdienst GmbH)

Wohl allen Motorradfahrern und deren Angehörigen bedeutet die Sicherheit beim Fahren viel. Auch weniger umsichtigen Motorradfahrern sind die Gefahren bewusst. Erhöhte Sicherheit zeichnet sich durch die regelmäßige Pflege und Reparatur des Motorrades, eine aufmerksamen Fahrweise sowie die Auswahl der umfassenden hochwertigen Schutzbekleidung aus.

Im Falle eines Sturzes gilt es Verletzungen und finanziellen Schäden vorzubeugen. Für das Motorrad gibt es diverse Angebote von Motorradversicherungen, doch was ist mit der Motorradbekleidung? Motorrad-Kombi, Schutzhelm, Protektorenjacke etc. haben oftmals vierstellige Werte und müssen nach einem Unfall ersetzt werden.

Bislang gibt es nur wenige Anbieter, welche sich des Themas angenommen haben. So bietet zum Beispiel das Moto-Team (Motorradtrainings & Events) in Zusammenarbeit mit Thielemann-Versicherungen Bikern eine Motorradbekleidungsversicherung für 25 Euro jährlich an. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass bei der Tochterfirma der Württembergischen Versicherung zeitgleich ein Motorrad teil- oder vollkaskoversichert ist.

Neu auf dem Markt ist ein Produkt des G&P Motorrad Versicherungsdienstes, einem Berliner Versicherungsmakler für Motorradversicherungen, der ein umfassendes Versicherungskonzept für die Motorradbekleidung entwickelt hat. Es soll dabei einerseits umfassenden Schutz bieten und andererseits für jeden Motorradfahrer erschwinglich sein.

Nach welchen Schäden greift der Versicherungsschutz?

Die „Motorrad-Bekleidungsschutz-Versicherung“ bietet Versicherungsschutz für die Motorrad-Schutzbekleidung infolge einer Beschädigung des Fahrzeuges bei Unfällen, Zusammenstößen mit Tieren aller Art, Bränden, Explosionen, Naturereignissen und Havarie (Schiffsfahrten). Der Schaden muss dabei polizeilich angezeigt worden sein.

Für wen der Versicherungsschutz gilt

Das Angebot gilt dabei für privat zugelassene und genutzte Krafträder, Roller, 50er, 125er, Quads und LOFs. Der eingetragene Versicherungsnehmer ist versichert, sofern er bei Eintritt des Schadens selbst gefahren ist oder Beifahrer war. Der Versicherungsschutz umfasst die Motorrad-Hose, Motorrad-Jacke/Protektorenjacke, Motorrad-Kombi/Regenkombi, den Rückenprotektor, den Schutzhelm sowie Stiefel, Schuhe und Handschuhe.

Die Angebotsvarianten

Da die Ausrüstung der Motorradfahrer unterschiedlich teuer ist, gibt es derzeit vier Angebotsvarianten. Die Höchstentschädigung kann 1.500, 2.500, 3.500 oder 5.000 Euro betragen. Je nach Wahl liegt der Jahresbeitrag inklusive Mehrwertsteuer zwischen 34,90 und 69,90 Euro. Zugrunde liegt diesen Preisen ein Selbstbehalt in Höhe von 150 Euro je Schadensfall.

Höhe der Entschädigung

Bei einem Totalschaden oder der Zerstörung des Motorrades im ersten Jahr nach dem Kauf wird der Neupreis erstattet. Anschließend reduziert sich der Wert. Bei einer Beschädigung der Motorradbekleidung werden die Reparaturkosten erstattet, wobei der Nachweis eines Fachbetriebs ausreicht ist. Die vertraglich festgelegte Entschädigung ist dabei Höchstentschädigung. Der Versicherungsschutz erstreckt sich über das gesamte europäische und außereuropäische Gebiet im Geltungsbereich der Europäischen Union.

Was nicht versichert ist

Im Versicherungsschutz nicht inbegriffen sind Motocrossveranstaltungen und das Training dazu sowie nicht aufgeführte Kleidungsstücke oder polizeilich nicht angezeigte Schäden.

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