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Motorradtour 2014: Glück im Unglück

| Autor / Redakteur: Hannjürg Lacher / Lisa Bührer

Wie Gruppe 2 die Berggeister im Erzgebirge und Tschechien bändigte, lesen Sie hier.

Zwei strahlende Gesichter aus Gruppe 2: Regine Kroner und Andrea Uffelmann.
Zwei strahlende Gesichter aus Gruppe 2: Regine Kroner und Andrea Uffelmann.
(Foto: Bernhard Köthe)

Harmonisch kurvte Gruppe 2 durch´s Erzgebirge, sportlich, flott schlängelten sich die Mitglieder durch die schönen kurvigen Bergstraßen, alle fuhren auf dem selben Level und das bei strahlend blauem Himmel. Zur Kaffeepause am Vormittag in Becov nad Teplou genossen wir einen wundervollen Ausblick auf die frisch renovierte Burg – alles schien perfekt und der erste Tag der Motorradtour 2014 konnte besser nicht starten. Da kann man sich als Tourguide einfach nur glücklich schätzen.

Angekommen in Marienbad steuerten wir die nächste Tankstelle an, um die folgende Etappe entspannt anzutreten. Vollgetankt starteten wir unsere Maschinen. Aber was war das? Rattatatatat, rattatatatat, rattatatatat... Regine´s Bike war tot. Von einer Sekunde auf die andere sprang das Motorrad nicht mehr an. Die Batterie kaputt – Zellenschluss (bei ihrem Bike, nicht bei ihr).

Motorradtour 2014: Gruppe 2

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Der Rest der Gruppe fuhr ins Hotel Palace Zvon, wo sich alle Kleingruppen zum Mittagessen trafen. Natürlich stand die Frage im Raum, warten wir, bis das Bike repariert ist, oder fahren wir mit einer andern Gruppe weiter? Die Antwort war klar: „Wir sind zusammen hier hergefahren und wir fahren zusammen weiter“. Alle für Einen, Einer für all! Eine super Reaktion! Bereits nach einem Tag war die Gruppe zum Team geworden.

In der Zwischenzeit versuchte ich als Tourgide Regines Motorrad wieder fit zu machen. Circa 100 Meter von der Tankstelle entfernt entdeckten wir eine Autowerkstatt mit Starthilfe-Batterie. Was für ein Glück. Aber es kam aber noch besser: Direkt daneben, ein etwa 15 m² großer Kfz-Zubehör-Laden. Und eine Wand voll Motorradbatterien in allen Volt und Ampere-Klassen! Natürlich war auch für Regines Bike das richtigte Modell dabei. Mit zwei Stunden Verzögerung ging die Tour weiter. Auf traumhaften Straßen, mit wunderschönen Kurven.

Am nächsten Tag erwischte und dann die nächst Schrecksekunde: Nach der Pause in Zschopau vergaß Bernie sein Navi. Als er es nach etwa zehn Kilometern merkte, kehrte er um. Zu spät: nichts mehr da. Und dann die Überraschung als wir zurück in unser Hotel kamen. Ein Tourgide der nachfolgenden Gruppen fand das Navi und war davon überzeugt: „Das muss jemandem von unserer Tour gehören.“ Kurzerhand packt er das Navi ein und nahm es mit in´s Heimathotel. Und wir hatten wieder einmal Glück im Unglück.

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