Motorradtour 2017: Schaulaufen der Paarbikes in Gruppe drei

Das Programmheft zum Trichter umfunktioniert

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Stephan Maderner

Gruppe drei vor Deutschlands größter Holzkirche in Clausthal.
Gruppe drei vor Deutschlands größter Holzkirche in Clausthal. (Bild: Karsten Homann)

Gruppe drei unterwegs mit Lokalmatador Karsten Homann, der Garant für das Entdecken lohnender Biker-Kleinode und gute Stimmung on the road sowie abseits der Piste.

Von einem ortskundigen Tourguide angeführt zu werden ist das eine. Wenn der Leitbiker dann auch noch soziale und technische Kompetenz mit bringt, dürfen sich die Mitfahrer glücklich schätzen. Ein solcher Glückstreffer für die "bike und business"-Motorradtour und die Mitglieder der ambitionierten Gruppe drei war Karsten Homann. Der Inhaber von Homann Automobile aus Eime ist Kfz-Meister und Betriebswirt des Handwerks und betreibt eine gut gehende freie Autowerkstatt mit derzeit rund 15 Mitarbeitern.

Zusammen mit dem "bike und business"-Team erkundete er dieses Jahr die Strecken der Motorradtour und prädestinierte sich für den Job als Tourguide. Fahrzit vorweg: die Gruppe bescheinigte Karstens Premiere Bestnoten. Zusammen mit seiner Frau Karin auf dem Soziussitz konnte ja auch kaum was schief gehen. Die beiden gaben ein perfektes Führungsduo ab und sorgten im Gruppenmiteinander für tolle Stimmung und Harmonie.

Haarriss im Kühlwasserschlauch

Selbst als bei Benedikt Pütz vom Autohaus Dresen durch einen Haarriss im Schlauch größerer Kühlwasserverlust drohte, behalf man sich findig mit dem Programmheft der Motorradtour 2017 und nutzte das Papier als Trichter, um Mineralwasser nachzutanken; das reichte provisorisch bis zum Stopp in der nächsten Werkstatt.

Mit von der Partie in Gruppe drei waren zwei weitere Bikes im Doppelpacks-Modus Am Steuer des einen Motorrads Franz Josef Gaßmann mit Rose Gaßmann (Sozia) von Careflon e.K Moto Distribution, zwei alten Motorradtour-Hasen. Natürlich behelmt mit Kopfschützern der Marke Roof. Die nächste Paar-Motorradeinheit bildeten Harald Bernhardt und Frauke Jensen-Bernhardt von der Emil Weintz OHG. Sie testeten die Tourentauglichkeit einer BMW R 1200 R, ausgeliehen von BMW Motorrad über den Handelspartner Autohaus im Leinetal. Stammgast beim großen Treffen der B2B-Biker ist auch Jörg Lechler von der DZ-Bank. Auf seiner BMW R 1200 RT war er jederzeit bestens präpariert für das kurvige Geläuf.

Hin und weg von der Orga und der tollen Stimmung auf und neben der Piste waren die beiden Newcomer Andreas Faulstich von Delticom/Reifendirekt.de auf Africa Twin 750 und Jürgen Hofmann vom Autohaus Hofmann in Forchheim.

Ortskundiger Guide

Die Biker in Gruppe drei genossen die perfekt herausgesuchten Strecken und die Ortskunde des Tourguides sehr. Details zur Harztour: Die erste Kurzrast von Gruppe drei gab es außerplanmäßig an der Marktkirche in Clausthal - Deutschlands größter Holzkirche, eine Sehenswürdigkeit, die nur Gruppe drei zu Angesicht bekam; Karsten glänzte hier mit seinem Insiderwissen. Kaffeepause gab's am Torfhaus mit Brockenpanorama. Ein Zwischenstopp im schönen Stolberg im Ostharz konnte sich Gruppe drei nach dem aufregenden Baustellengeschlängel nicht verkneifen. Auf der Heimfahrt gab es dann trotz der sättigenden Thüringer Rostbratwurst in Nordhausen bei Digades noch eine der Hitze geschuldete Eiscremepause in Braunlage. Der Tenor der Gruppe zum ersten Tourtag: "Top Strecken, top Wetter, top Stimmung!"

Exklusive Treffs

Die Weserberglandtour begann für Gruppe drei wegen des Regens nach demokratischer Abstimmung erst um 12 Uhr. Die ersten Bergstrecken wurden ausgelassen. Nach der Rühler Schweiz ging es über die Weserfähre in Polle vorbei an der historischen Burg hinauf zur Ottensteiner Hochebene. Mittagsrast auf dem beliebten Motorradtreff Köterberg bei atemberaubender Aussicht. Vorbei an der Tonenburg bei Holzminden. Dann wurde kurz die Panne der Honda von Benedikt Pütz wie bereits oben beschrieben mit dem Programmheft gefixt. Später ging es Kreuz und quer durch den Solling zur Villa Löwenherz in Lauenförde zur Kaffeepause. Auch dies ein beliebtes Tourenfahrer-Hotel mit Restauration.

Heimvorteil des Leaders voll ausgeschöpft

Fazit: Gruppe drei kostete vor allem am zweiten Fahrtag den Heimvorteil ihres Leaders voll aus und kehrte dort ein, wo keine andere Gruppe gewesen ist. Zudem fanden die Fotoshootings ebenfalls an recht exklusiven Orten statt, an der sich keine der acht anderen Gruppen hin traute. Karsten, deine Tourguide-Premiere war perfekt! Haben mir zumindest alle Teilnehmer deiner Gruppe signalisiert. Nächstes Jahr in der Eifel und den Ardennen darfst du gerne wieder die Nummer eins einer Gruppe sein, meinen Segen hast du.

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