Motorradtour 2018: Auf zum nächsten sportiven Bike-Gipfel

Sportliche Wiederholungstäter

| Autor / Redakteur: Hans-Jörg Becker / Viktoria Hahn

Eine kurze Pause am Lift in den Ardennen rief geradezu nach einem Fotoshooting der Biker inklusive Gefährt.
Eine kurze Pause am Lift in den Ardennen rief geradezu nach einem Fotoshooting der Biker inklusive Gefährt. (Bild: Vogel Communications Group)

Die berühmt berüchtigte sportive Gruppe 1 – liebevoll von der Cruiserfraktion auch Heizertruppe genannt – folgte ihrem Tourguide Hans-Jörg Becker mit sportlichen Landstraßentempo durch die Traumreviere in der Eifel und den Ardennen.

„Schlimmer als im Juni kann es nicht werden“, müssen sich der Tourguide und Teilnehmer Kurt Lürken gedacht haben, die mit Chefredakteur Stephan Maderner bereits auf der Vorerkundung einen Monat zuvor mitfuhren, oder besser gesagt mitgeschwommen sind. Damals liefen Sturzbäche an Wasser in die Altstadt von Spa und es mussten überflutete Straßen und reißende Wasserfurten überwunden werden. Was kann einem da ein bisschen Sonne anhaben?

Der Startschuss

Am Freitag starteten die sportlich fahrenden Biker nach dem vorabendlichen Kennenlernen und einem ausgiebigen Frühstück in die Eifel. Es galt „offiziell“ 290 Kilometer Kurvenparadies nicht zwingend schnellstmöglich aber mit ordentlichem Tempo hinter sich zu bringen. Man wollte seinem Namen als sportive Gruppe schließlich alle Ehre machen. Durch die Ortskenntnis von Kurt Lürken wurden es dann doch ca. 320 km, er zeigte der Gruppe noch einige schöne Kurvenstrecken extra. Das Ziel als Tourguide war es natürlich, den Mitgliedern der Truppe eine sichere und vor allem flotte Fahrweise schmackhaft zu machen. Dirk Bäcker auf seiner BMW R 1200 GS hatte zu Beginn der Tour noch einige Vorbehalte, da er normalerweise kein Fan vom Fahren in größeren Gruppen ist. Doch nach einigen Kilometern konnte auch er nicht verleugnen, dass er sich trotz Gruppengröße bei den schnellen Bikern mehr als wohl fühlte. 2018 wird wohl nicht das letzte Jahr sein, in dem er Teil der »bike und business«-Motorradtour war. Ähnlich ging es da Uwe Schlote, der nicht nur das selbe Motorrad wie sein guter Freund Dirk mit in die Eifel und Ardennen nahm, sondern sich auch innerhalb kürzester Zeit pudelwohl fühlte und er die Tour 2019 bereits fix in seinem übervollen Terminkalender vermerkt hat. Schlote ist Geschäftsführer der TerraCust GmbH in Saarbrücken, die Apps und Webseiten auch für Autohäuser und Motorradbetriebe entwickelt. Auch Ferdinand Wiechmann, der die dritte GS in der Runde fuhr, fand an der flotten Gangart der Gruppe eins schnell Gefallen. Der Geschäftsführer eines Opel-Autohauses in Hessisch Oldendorft will ebenfalls nächstes Jahr wieder am Start sein. Für alle, die genau wie die drei neugewonnenen Fans 2019 mit jeder Menge PS mit der Vogel Communications Group unterwegs sein wollen, geht es hier zur Anmeldung für die 14. Ausgabe.

Bier, Eis und Spätzle

Doch erst einmal wieder zurück zu H.-J. und seiner Heizergruppe. Bei der ersten, selbstverständlich alkoholfreien Bierpause in der Eifel war spätestens der letzte Biker vollends überzeugt davon, in der richtigen Gruppe gelandet zu sein. Der bei über 35 Grad extra verlockende, große Aufsteller einer Eisdiele, veranlasste die Heizer schnell zu einem weiteren Stopp, bei dem der ein oder andere Eisbecher dran glauben musste. Wie man erfolgreich für Abkühlung unter den aufgeheizten Helmen sorgte, hatten die Fahrer schnell gelernt. Nach der Ankunft in der KÜS-Station, bei der die Motorräder so gut es ging im Schatten geparkt wurden, folgte zunächst das Mittagessen. Schnitzel mit Spätzle und kalte Getränke zauberten ein Lächeln auf die Gesichter und stärkten die Biker für den zweiten Teil der Tour. Der Abend, der nach einer Kurzpräsentation der Sponsoren und dem gemeinsamen Essen mit einem Jahrhundertereignis – dem beeindruckenden Blutmond am Himmel – endete, ließ die Fahrer schließlich erschöpft und voller Vorfreude auf Tag zwei, in ihre Betten fallen.

Ab in die Ardennen

Auch am zweitenTag konnte Gruppenmitglied Uwe Richter, Geschäftsführer des Opel-Autohauses Heilmann in Gelsenkirchen, dem neben Blut auch eindeutig Benzin in den Adern fließt, beweisen wie flott er seine Honda durch Kurven und Täler zu bewegen wusste. Auf den knapp 230 Kilometern Richtung Belgien führte der Mitarbeiter vom Tourförderer Kohl, Kurt Lürken auf seiner BMW 1200 RS, die Gruppe das eine oder andere Mal auf Abwege, um die Biker auf noch schönere, kurvenreichere Strecken zu entführen. So kamen auch am 2. Tag ca. 300 km zusammen.

Der Teileleiter von Kohl Motorrad ist ein erfahrener Biker und führt selbst viele Ausfahrten für die BMW- und Harley-Klientel durch. Auch seine Sozia, Esther Kollewe, war während der Tour für jeden Spaß zu haben. Bei der ersten Kaffeepause in den Ardennen musste einer, wie bereits am Vortag, dringend geschäftlich telefonieren: Torsten Sentis, unter anderem Kopf der Motorräder-Auktionsplattform Bidabike.de, den man als den extrovertierten Business-Typ beschreiben könnte. Er reiste mit zwei Buell-Motorrädern an. Am zweiten Tag mietete er dann doch eine Harley an und zeigte den Flitzern der ersten Gruppe dann, wie man diese artgerecht um eine Kurve hebt. Im Roadmovie wird man seinen gewagten Fahrstil bewundern können.

Für die am zweiten Tag ebenso dringend benötigte Abkühlung sorgte ein Stopp am Rursee, bei dem vor einer wunderschönen Kulisse das ein oder andere Gruppenbild gemacht wurde. Nach einer Betriebsbesichtigung von Kohl Motorrad am Nachmittag, wurde die Rückfahrt ins Hotel angetreten. Schneller als gedacht waren die zwei Tage voller Programm, gutem Essen und interessanten Präsentationen vorbei. Am Sonntag machten sich die Fahrer in aller Frühe wieder auf den meist langen Heimweg, aber viele von ihnen werden wohl in einem Jahr wieder dabei sein wenn es heißt: Motorradtour 2019! Es wurde sogar eine eigene WhatsApp-Gruppe gegründet, die den Namen des nächsten Tourziels trägt.

An die Gruppe eins:

Ich war schon einige Male bei der »bike und business«-Motorradtour dabei, habe 2017 das erste Mal als Tourguide gearbeitet und liebe die flotte Gangart auf kurvenreichen Landstraßen und durch die Berge. Ihr wart eine traumhaft gute und coole Truppe, mit der ich gerne mal wieder „on Tour“ gehen würde. Die StVO ist euch allen bekannt, sie wird aber zum Glück nicht überbewertet und von euch – und natürlich auch mir – eher großzügig ausgelegt. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Euer Hans-Jörg

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