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Motorradtour 2018: Stimmungskanonen auf Tour

| Autor: Jan Rosenow

Gruppe 5 feierte ein Familientreffen der dynamischen Art. Bei so viel Herzlichkeit fühlte sich auch der Tourguide mächtig wohl.

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Hartes Kanonenrohr statt weicher Sitzbank: Klaus und Udo Strietzel suchen Abwechslung.
Hartes Kanonenrohr statt weicher Sitzbank: Klaus und Udo Strietzel suchen Abwechslung.
(Bild: Jan Rosenow)

Schon seit mehreren Jahren ist Udo Strietzel, Gründer des Reifengroßhändlers Tyremotive, ein Stammgast bei der Motorradtour der Vogel Communications Group. Der Kitzinger Unternehmer kommt nie allein, sondern bringt immer Familienmitglieder, Freunde oder Mitarbeiter mit. So macht der Vollblutbiker den Businesstrip zur Familienfeier, und der Herzlichkeit des nach Kitzingen in Unterfranken eingewanderten Allgäuers können sich auch die anderen Gruppenmitglieder – einschließlich Tourguide – nie entziehen. Wer als Führungsfahrer bei der lustigen Tyremotive-Truppe eingeteilt ist, der weiß: Hier herrscht entspannte Atmosphäre, es gibt viel Spaß und die Jungs können auch alle verdammt gut fahren. Ein leichter Job für den Tourguide!

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Neben Udo fuhr in diesem Jahr sein Sohn Klaus Strietzel sowie die Mitarbeiter Mario Schreck und Dominik Hippich mit. Wobei: Eigentlich muss man „ehemalige“ Mitarbeiter sagen, denn beide haben Tyremotive in diesem Jahr verlassen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dass ihr Ex-Chef ihnen zum Abschied die Teilnahme bei der Motorradtour schenkte, zeigt, wie das Arbeitsklima und die Verbundenheit im Hause Tyremotive aussehen. Vorbildlich.

Vier perfekt geplante Routen

Einziger „Nicht-Strietzel“ in der Gruppe außer dem Autor war Johannes Kautenburger, Prüfingenieur und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle der KÜS. Der junge Mann hatte sich eine mächtige BMW R 1200 GS bei Tourförderer Kohl Motorrad ausgeliehen und integrierte sich in Windeseile in die Gruppe. Er fuhr die einzige BMW im Team: Udo Strietzel kam mit Yamaha FZ 1 Fazer, Klaus Strietzel fuhr Yamaha Tracer 700, Dominik Hippich eine supersportliche Honda CBR 600 RR, Mario Schreck eine Triumph Street Triple RS und der Tourguide eine Honda NC 750 S.

Los ging es für die Truppe mit der gemeinsamen Anreise von Würzburg nach Aachen bei schweißtreibenden 38 Grad Celsius. Praktisch ohne Eingewöhnungszeit harmonierten die Fahrer und schwangen sich wie an der Schnur gezogen von Kurve zu Kurve und bewältigten die Strecken im Tiefflug – garantiert unterhalb der Radarschirmelinie Mit dem gut funktionierenden Garmin 396 LMT-S und der von Tourchef Stephan Maderner perfekt geplanten Strecke ging es nach einer kleinen Autobahnetappe von Limburg aus durch das Lahntal nach Koblenz und weiter entlang der Mosel bis Cochem. Dann folgte der Ritt durch die Eifel bis nach Aachen.

Fahrerischer Hochgenuss im Mittelgebirge

Schon hier zeigte sich, was auch die kommenden Tourtage beweisen sollten: Deutschland ist schön! Für Motorradfahrer bieten seine Mittelgebirge eine unerhörte Fülle wunderbarer Kurvenstrecken mit überwiegend tollem Asphalt und geringem Verkehrsaufkommen – wenn man sich abseits der Bundesstraßen und Hauptrouten hält. Dank Navigationsgerät entfällt das mühsame Kartenlesen, und der Fahrfluss bleibt ungestört. Ein Hochgenuss!

Auf mehr als 1.400 gemeinsamen Kilometern in der Eifel, den Ardennen, dem Hunsrück, dem Taunus und dem Spessart wuchs die familiäre Gruppe einmal mehr zu einem harmonischen Fahrerteam zusammen. Es war wie Motorradfahren mit guten Freunden. Der Tourguide bedankt sich und freut sich schon auf das nächste Jahr, wenn hoffentlich wieder viele Vertreter aus Udo Strietzels Freundes- und Kollegenkreis bei der Motorradtour teilnehmen – wo genau es hingeht 2019, das verraten wir hier.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group