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Motorradtour 2019: Die Metamorphose der Sportiven

| Autor / Redakteur: Hans-Jörg Becker / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Hans-Jörg Becker, Distriktleiter Motorrad CarGarantie Bike und Nummer eins Biker Northeims, war Garant für zwei Tage kerniges Powercruisen der „sportiven“ Gruppe eins auf der #motorradtour19.

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Gruppe eins am Chiemsee.
Gruppe eins am Chiemsee.
(Bild: Hans-Jörg Becker/»bike und business« )

Bereits zum dritten Mal hatte der Autor die Ehre, als Tourguide für die »bike und business«-Motorradtour eingesetzt zu werden. Wieder sollte es Gruppe eins sein, vorab kategorisiert unter dem Fahrstil „sportiv“. Dazu später mehr. Angefangen hatte für Hans-Jörg Becker, von Berufs wegen Distriktleiter Motorrad bei der CarGarantie Bike, auf der diesjährigen Tour aber in rein privater Mission unterwegs, alles auf der Harz- und Weserbergland-Ausfahrt 2016. Damals hatte HaJo, wie ihn seine Freunde nennen, Heimspiel bei der Tour rund um den PS-Speicher Einbeck. Er schlug sich so wacker und souverän, dass er vom Mastermind der Tour auch für das darauf folgende 2017er Aachen-Event in den Bikerevieren Ardennen und Eifel als Guide zum Einsatz kam. Nach der Tour 2019 ist er nun endgültig in den Olymp der legendären »bike und business«-Tourguides aufgenommen worden.

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Zu den edlen Aufgaben des Tourguides gehört es in der Regel auch, für die Nachberichterstattung Wort und Bild zu liefern. Getreu dem biblischen Motto – und wir waren ja schließlich am Wallfahrtsort Altötting – „am Anfang war das Wort“ hier nun O-Ton Becker.

„Zu unserer Eingruppierung: Gruppe 1 sportiv – hört sich irgendwie abgehoben an! Gruppe 1 Cruisen/Powercruisen – hört sich besser an. Also haben wir uns kurzerhand umgetauft und die Metamorphose von sportiv zu powercruisen in unseren Köpfen vollzogen. Als Tourguide muss ich gestehen, dass ich wieder einmal Glück hatte. Warum? Nun, ich durfte wieder eine sehr harmonische Gruppe führen. Hiermit möchte ich explizit ein dickes ,Danke' sagen an die Mitglieder der Gruppe. Weil sie ja das Salz in der Suppe bei diesem Abenteuer auf zwei Rädern sind, möchte ich sie auch gerne kurz vorstellen.

Als da wäre zum Beispiel Andreas Wölk, Geschäftsleiter des Autohauses Kleinemeier aus Minden. Der Renault-, Dacia-, Opel- und Nissan-Händler war am Freitag mit einer Ducati Diavel 1260 S und am Samstag mit einer Ducati Panigale V4 on the road. Er hat die Gruppe als Abschlussmann immer sehr gut zusammengehalten. Die zweite gelbe Weste stand ihm sehr gut. Er war begeistert vom Motor der V4 und konnte diese auch artgerecht auf der Rossfeld-Panoramastraße bewegen. Mit 214 PS an Bord standen ihm bestimmt hin und wieder einige Gruppenmitglieder und der Tourguide im Weg rum, Entschuldigung dafür!

Gelbwestenalarm: Zwei Panigales als Lumpensammler

Der nächste Pilot in der Bikerotte war Florian Albert, zweiter starker Mann und rennsteckenerprobt am Gashahn einer Ducati 1299 Panigale S. Der Inhaber von Albert Mediamarketing aus Waldbrunn erwies sich als starkes Mitglied in der Powercruiser-Fraktion, hatte immer ein Lächeln im Gesicht und viel Spaß beim gemeinsamen powercruisen. Kommen wir zu Ferdinand Wiechmann, der Senior der Gruppe, gefühlt aber einer der Jungen der Gruppe. Denn der Geschäftsführer des Opel-Autohauses H.O. Automobile aus Hessisch-Oldendorf hat Fahrpraxis ohne Ende und bewegt seine GS sehr dynamisch ums Eck.

Alfred Schüttler, Chef des 1a Autoservices in Lichtenfels zählt ebenfalls zu den Bikern, die ihr Moped gerne dynamisch um die Kurven zirkeln. Er überzeugte sogar seine Partnerin, sich in der sportiven Gruppe anzumelden. Und was soll ich sagen: Katharina Umbach sollte es nicht bereuen. Zunächst war die Lady auf der roten Ducati skeptisch, ob die Gruppenwahl richtig war, dann fügte sie sich aber perfekt in die Gruppe ein und hatte auch beim powercruisen viel Spaß. Alfred und Katharina wollten zwar bei der von der Gruppenmehrheit beschlossenen zweiten super-rasanten Auffahrt der Rossfeld-Panoramastraße nicht dabei sein. Sie warteten aber brav an der Ausgangsschranke auf ihre Gruppe und von dort ab ging es wieder in voller und gewohnter Gruppenstärke und -dynamik weiter.

Prüfbericht des Gruppen-Sachverständigers

Nächster Kandidat aus der Powercruisergruppe eins ist Michael Rühle, ein Sachverständiger auf Abwegen. Wie das? Zunächst prüfte der Marketingexperte vom TÜV Süd eine Ducati Diavel und stellte fest, tauglich zum powercruisen!!! Dann nahm er sich als zweiten Prüfpunkt seine Gruppe vor, ebenfalls Haken dran beim Prüfbericht: tauglich zum powercruisen. Am zweiten Tag saß er dann wieder auf seiner Triumph Speed Triple, die er sich tags zuvor beim Tourförderer Motoradsport Holzleitner auf Herz und Nieren durchchecken ließ und ging mit seinem britischen Racer in der Powercruisen- respektive Tiefflugmodus. Auch hier volle Punktzahl im TÜV-Prüfbericht.

Der vorletzte im Bunde (neben dem Tourguide) war Heiko Knaack, Geschäftsführer des Skoda-Autohauses Knaack aus Schorfheide – auch ein sehr ruhiger GS-Treiber mit viel Dynamik im Blut. Eine besseren Mitfahrer und sympathischeren Zeitgenosse kann man sich für eine auf Harmonie bedachte Gruppe nicht vorstellen.

Last but not least, der Tourguide: H.-J. Becker. Er versuchte immer, die Gruppe zusammen zu halten und das Powercruisen möglich zu machen. Hier nochmal ,Danke' an die gesamte Gruppe. Ich hoffe, ich sehe Euch alle bei der nächsten Tour in Würzburg wieder. In der dann als vierte Gangart neu aufgenommenen Kategorie „powercruisen“.

Traumhafte Bikereviere

Hier noch einiges zur traumhaften Tour: Wir haben das Glück gehabt,

an zwei Tagen bei perfektem Wetter eine Landschaft kennen lernen zu dürfen, welche zum Biken einfach ideal geeignet ist. Die Gruppe hat besonders die nicht zu engen Straßen geliebt. welche man zum Power-Cruisen mit Schräglage ideal nehmen kann Aber auch die Wegpunkte wie z.B. Wasserburg am Inn, der Chiemsee, Klostersee, Königssee, Obersalzberg, Rossfeld-Panoramastraße u.a.m. waren ein Genuss. Wie auf den Bildern zu sehen ist, haben wir es uns in jeglicher Form gut gehen lassen und die traumhaften Orte mit einigen Bildern festgehalten.

Pausen für ein kühles Getränk, ein kleines Eis (für den Tourguide auch mal ein großes Eis) oder einen opulenten Eisbecher waren überall möglich und wurden in der Gruppe für gute Gespräche genutzt. Auch das Abschlussbier im Hotel war in Gruppe eins stets Pflicht!

Danke an alle Sponsoren wie KÜS, ADAC und Firma Holzleitner für das leckere Essen und die Getränke. Ich hoffe, dass ich 2020 zur 15. Jubiläumstour wieder als Tourguide starten darf und verbleibe mit der linken Hand zum Gruß aus Northeim, Ihr H.-J. Becker.

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