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Motorradtour 2019: Ein Kessel Buntes

| Autor / Redakteur: Manuel Höllering / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Was soll man über diese Gruppe zwei nur alles so berichten? Ein bunt gemischter Haufen, Teilnehmer von Nord bis Süd und West vertreten, von Tourenmaschinen bis Dreiräder alles vorhanden. Die sportive Gruppe wurde von Hannjürg Lacher angeführt.

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Gruppe 2 in Altötting (v.li.): Manuel Höllering, Rainer Hoffmann, Christina Batzelt, Hannjuerg Lacher, Uli Ritter, Regine und Matthias Kroner, Jürgen Sterzik, Frank Raspe.
Gruppe 2 in Altötting (v.li.): Manuel Höllering, Rainer Hoffmann, Christina Batzelt, Hannjuerg Lacher, Uli Ritter, Regine und Matthias Kroner, Jürgen Sterzik, Frank Raspe.
(Bild: Manuel Höllering/"bike und business")

Darf ich vorstellen - die Teilnehmer der Gruppe zwei? An der Spitze des Feldes unser erfahrener Tourguide Hannjuerg Lacher auf KTM 1190 Adventure. Der begeisterte Motorradvielfahrer mit unbestreitbaren Führungsqualitäten ist abseits der Piste Geschäftsführer der Modbau GmbH und versorgt Auto- und Motorradhäuser mit Modul-, System- und Fertigbaukomponenten. Seit vielen Jahren ist er Teil der Crew der "bike und business"-Motorradtour und hat seinen Ruf weg als strenger, zur Disziplin und Ordnung aufrufender, aber gleichermaßen geselliger und witzig-spritziger Zeitgenosse, mit dem es einfach Spaß macht flink unterwegs zu sein und wie er sich daran delektiert, seine flotten Sprüche an den Mann und die Frau zu bringen.

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Ebenfalls schon seit ewigen Zeiten dabei bei der Tour, ein Paar aus dem hohen Norden: Regine und Matthias Kroner von Rukka Germany aus Hamburg. Sie auf KTM 1290 Adventure, er auf dem Powercruiser-Dreirad Yamaha Niken. Die beiden versorgen traditionell das Fahrerfeld der #motorradtour mit den neuesten Kollektionen der hochwertigen Motorradbekleidung designed in Finland. Stolz führte Matthias die neueste Kreation vor, entwickelt von Rukka zusammen mit seinem Technologiepartner Mat Group; eine Unterziehweste, die sowohl eine Kühl- als auch eine Heizfunktion besitzt: Die M°Clima Weste. Wobei angesichts der Außentemperaturen von um die 30 Grad lediglich die Kühlfunktion zum Einsatz kam.

Rainer Hofmann und seine Partnerin Christina Batzelt waren im Soziusbetrieb unterwegs. Rainer ist Geschäftsführer des Ford-Autohauses Artmaier aus Freilassing und Christina liebt die Fahrdynamik auf dem Beifahrersitz eines Motorrads, vor allem wenn es artgerecht in einer sportiven Gruppe bewegt wird.

Unter Strom in Gruppe zwei standen auch Frank Raspe, auf Yamaha XTZ 1200 Ténéré und Manuel Höllering auf Kawasaki Ninja ZX 6-RR. Warum? Nun, sie hielten die Flagge des Tourförderers Gys hoch, beide Vertriebsspezialisten für das Aachener Unternehmen mit französischer Mutterkonzern, das neben seinen Schweißgeräten auch für ihre Batterieerhaltungsgeräte bekannt ist Neu im Portfolio ist zum Beispiel ein Ladegerät, das 12-Volt-Blei-Säure- und -Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien schonend lädt.

Ulrich Ritter vom ADAC Abteilung Mietmotorrad, reihte sich mit seiner KTM 1190 Super Adventure harmonisch in Gruppe zwei ein. Der Münchner hatte zusammen mit Stephan Maderner und Simon Dotzler Ende Mai die Strecke vorerkundet. Und so hatten wir neben dem Garmin unserers Gruppenführers auch immer ein perfektes menschliches Navi mit im Team. Das wir uns verfahren würden war quasi ausgeschlossen. Und noch etwas: Seine guten Kontakte zum Tourismus- und Wallfahrtsbüro Altötting hatten der "bike und business"-Motorradtour die Türen für eine Motorradsegnung auf dem Kapellplatz von Altötting ermöglicht. Ein herzliches Vergelts Gott dafür!

Last, but not least Mitglied der Gruppe 2 und erstmals auf der Tour dabei: Jürgen Sterzik, on the road auf KTM 1290 Super Duke R seines Zeichens Vertriebsleiter Oberflächentechnik der Wolf Anlagen-Technik GmbH & Co. KG in Geisenfeld. Er hat es zu keiner Sekunde bereut, das Anmeldeformular zur Tour unterzeichnet zu haben und war ganz (GYS)-geflasht vom fachlichen Rahmenprogramm.

Zur Chronologie: Tag 1, Freitag. Um 9 Uhr morgens wurde uns die Ehre zuteil, durch Priester Georg, als Motorradwallfahrer zusammen mit unseren Maschinen gesegnet zu werden. Dies war ein großes Spektakel gleich zu Beginn der Ausfahrt. An diesem, überaus warmen aber nicht zu warmen Tag, ging es auf den Bikes durch das wunderschöne Voralpenland im Süden Bayerns.

Wesentliche Highlight? Das waren natürlich der Chiemsee und Simssee (hierbei wurden auch die Enten am Ufer versorgt). Ideal für eine kleine Pause. Auch die angelaufenen Stellen der KÜS (Weißwurstfrühstück) und Alpha Technik (Kaffee und Kuchen) waren interessant.

Tag 2, Samstag. Diesmal wollte Hannjürg schon eher starten, um 8 Uhr 15, damit wir die ersten auf der Strecke sind. Der Mann hat halt Ambitionen! Die erste Kaffeepause des Tages fand beim Hofwirt statt. Das Witzige daran, es war nur der Koch da. Die Info lautete: das ganze Lokal hätte eigentlich erst um halb zwölf geöffnet und der Koch müsse den Schweinebraten für Mittag zubereiten. Hannjürg konnte ihn aber überzeugen, dass er zehn Personen schon schaffen würde. Der Hammer ließ aber nicht lange auf sich warten. Ein lautes Dröhnen war zu hören und weitere Gruppen der „bike & business“ trafen ein. Der Koch war jetzt maßlos überfordert.

Als es nach einem Getränk weiterging, dauerte es nicht lange, bis uns ein Unfall in Berchtesgaden aufhielt. Gott sei Dank hatten wir dank Uli Ritter vom ADAC den Einheimischenvorteil auf unserer Seite und konnten diesen Stau quer durchs Hinterland elegant umgehen. Dies war schon ehrlich gesagt ein kleines Tageshighlight. Enge, kurvenreiche Waldstraßen durch Einsiedlerhöfe. Im Nachhinein betrachtet war dies schon der schönere Weg von beiden.

Als wir diesen Teil hinter uns hatten ging es Richtung den höchsten Punkt der Tour, hier gab es auch ein leckeres Mittagessen sponsored by ADAC. Anschließend ging es über die schöne Rossfeld-Panorama-Mautstraße zurück zum Hotel.

An diesem Abend durften wir einen schönen Abschluss bei der Firma Motorradsport Holzleitner in Winhöring bei einem After-Ride-Barbecue genießen.

Generell gibt es nur noch zu sagen, dass dies ein sehr schönes und gelungenes Motorradwochenende war. Die Zusammensetzung der Gruppe zwei hat gepasst. Spaß am Fahren und geselliges Miteinander auch abseits der Piste auf höchstem Niveau. Wir sind jetzt alle gespannt auf das Jubiläum der #motorradtour2020, gerne wieder in Gruppe zwei.

Dieser Bericht wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors einem Feintuning von Mister Motorrad unterzogen.

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