Motorsport contra Null-Bock-Mentalität von Jugendlichen

Vom 20. bis 22. August 2010 findet rund um das ADAC Fahrsicherheitszentrum Hockenheimring ein Benefizevent „Gegen Gewalt an Schulen“ statt.

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Die Macher des Drift and run-Events auf dem Hockenheimring.
Die Macher des Drift and run-Events auf dem Hockenheimring.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit Motorsport den Kampf „Gegen Gewalt an Schulen“ antreten – das ist Ziel eines neuen Supermoto-Programms, welches sich an Kinder und Jugendliche wendet. Ort des Geschehens ist das ADAC Fahrsicherheits-Zentrum am Hockenheimring, die einzige deutsche Trainingsanlage innerhalb einer Grand Prix-Rennstrecke.

Das 110.000 m² große Areal wird im Sommer Schauplatz von zehn Trainingsläufen und zwei Rennen sein, in deren Rahmen der Supermoto-Aktuell-Cup und der HM Junior Cup, aber auch das Projekt „Drift & Run“ ausgetragen werden. Letzteres bietet Lehrern die Möglichkeit, ausgewählte Schüler für vorbildliches Verhalten zu belohnen. Höhepunkt des gesamten Programmes ist das Benefizwochenende vom 20. bis 22. August.

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Zum Auftakt der Veranstaltung wird am Freitag die Gruppe „Brozzo“ aus dem Raum Heilbronn-Stuttgart aufspielen. Ab 20 Uhr 30 Uhr werden die Metal- Klänge von „Destinations Calling“, der Jungs aus Boxberg (Bad Mergentheim) zu begeistern wissen, bevor dann der gebürtige Mannheimer und ausgebildete Sänger, Claus Eisenmann, die Showbühne betritt. Das Ex-Söhne-Mannheims-Mitglied wird mit bekannten und neuen Titel aufwarten.

Joey Kelly und Ralf Richter driften um die Wette

Weiterer Showacts am Freitagabend: Joey Kelly, bestens bekannt als immer neuer Gegner von Stefan Raabs Actionevents, wird seinen ersten Start im Driftauto wagen. Harald Pohl, einer der besten deutschen Drifter wird dazu seinen Mercedes 190E zur Verfügung stellen und Joey Kelly in die Kunst des „Quertreibens“ einführen. Gegner ist der Schauspieler Ralf Richter. Er wird von Oliver Harsch aus der deutschen Drifterserie für das Battle mit Joey Kelly bestens vorbereitet.

Am Samstagmorgen laufen die ersten Trainingseinheiten der Supermotoszene auf der 2,8 km langen Strecke. Vom zehnjährigen Nachwuchsfahrer bis zum Wettbewerbsprofi kämpfen die Zweirad-Artisten in verschieden Klassen um die besten Plätze. Knapp 100 Supermotofahrer gehen an den Start. Am Nachmittag fliegen fünf bekannte deutsche Freestyler wie Hannes Ackermann, Luc Ackermann, Sven Schmid, Tom Ferber und Tobias Seibert durch die Luft und zeigen ihre Kunstwerke, gebildet aus Mensch und Maschine.

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