MotoYama Ravensburg: Aufbruch in die Zukunft des Motorradhandels

Mutige Investition zweier Ausnahmeunternehmer

| Redakteur: Stephan Maderner

Spektakuläre Neueröffnung in Ravensburg: MotoYama (Yamaha, Can-Am und KTM) macht mobil am Bodensee.
Spektakuläre Neueröffnung in Ravensburg: MotoYama (Yamaha, Can-Am und KTM) macht mobil am Bodensee. (Foto: Stephan Maderner)

Jürgen Waizenegger und David Wagner sind mit ihrem Motorradhandel von Weingarten in einen modernen Neubau nach Ravensburg umgezogen und geben neben Yamaha und Can-Am nun auch mit KTM Vollgas in Oberschwaben.

Hut ab vor der mutigen Entscheidung von Jürgen Waizenegger und David Wagner: Die beiden Mittvierziger, die seit 2000 im Motorradbusiness unterwegs sind, geben dieser Tage richtig Gas in ihrem neuen Motorradbetrieb in der Ravensburger Weststadt (Zuppingerstraße 2). Nach fast 14 Jahren am alten Standort in Weingarten sei es einfach für MotoYama an der Zeit gewesen für eine Veränderung, erinnert sich Jürgen Waizenegger. Man war mit Yamaha (Motorrad sowie Quad/ATV und Leichtkrafträdern) mit der Marktverantwortung für den Landkreis Ravensburg groß geworden und hatte Ende 2011 die Marke Can-Am mit aufgenommen. Schon seit längerem liebäugelten die beiden Motorrad-Vollblutprofis mit der Hinzunahme einer weiteren Marke. So fiel das Angebot, KTM-Vertragshändler zu werden, just in die Zeit, als die beiden engagierten Dealer über einen möglichen Neubau nachdachten.

Bingo, voller Tatendrang und mit Mut für eine stattliche finanzielle Investition, welche die unternehmerische Zukunft der beiden Unternehmer (und ein Stück weit auch Alterssicherung) darstellt, gaben die beiden grünes Licht für das Projekt. Und so stellte MotoYama zum Saisonstart am 5. und 6. April seinen Stammkunden nicht nur die neuen spektakulären Räumlichkeiten vor, sondern auch noch die neue, dritte Marke KTM.

Der Laden ist eine Wucht

Der Laden – und wir haben weiß Gott viele gesehen – ist eine Wucht. Allein auf 600 m² Showroomfläche zeigt sich das Bike-Sortiment von seiner allerbesten Seite. Nach Betreten des Geschäftes fällt das Auge links auf die orangene Motorradfraktion und die diversen Dukes von KTM sowie das Bekleidungssortiment der österreichischen Marke. Rechts davon zeigt sich dem Ladenlokal-Betrachter die gegenwärtig mehr als beeindruckende Vielfalt der Yamaha-Modellpalette, kundengerecht präsentiert mit viel Platz für Inspiration und Anfühlen der Bikes. Vor der imposanten Ladenfront parken alle derzeit verfügbaren Yamaha-Vorführer (19 an der Zahl!) sowie etliche KTMs, die auf ihre Testfahrer warten. Der Ladenbau ist sehr modern ausgefallen: viel Glas, viel Stahl und Beton. Die Materialien wirken aber nicht kalt und unterkühlt, sondern bringen die rassigen Maschinen imposant zur Geltung. Ästhetisch ansprechend, nicht gekünstelt und vor allem zweckmäßig kommt der Bau rüber.

Der Werkstattbereich ist sehr großzügig gestaltet. Jeder der fünf Mitarbeiter hat seinen Arbeitsplatz mit eigener Hebebühne und PC. Im Werkstatteingangsbereich wurde eigens eine Direktannahme mit Hebebühne eingerichtet. Vor der Werkstatt werden in einem überdachten Bereich die tipp-topp gepflegten Gebrauchtbikes präsentiert.

Erfolgsfaktor Mitarbeiter

„Ein kompetentes, loyales und begeisterungsfähiges Mitarbeiterteam ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt David Wagner. Während sich die beiden Chefs und Petra Otto als Fachberaterin vorne im Laden um den Verkauf kümmern, arbeiten hinten in der Werkstatt fünf absolute Vollprofis: Vier Meister und ein Zweiradmechaniker-Geselle! Es sind dies die langjährigen Mitarbeiter Konrad Müller und Andreas Rieger sowie die speziell für KTM eingestellten Zweiradmechaniker-Meister Benjamin Blind und Max Schweigert (die freilich auch in der Lage sind, Service und Reparatur für alle Marken fachmännisch zu bewerkstelligen). Last, but not least Rudi Ausfelder. Der Zweiradmechanikergeselle ist ein Tausendsassa und schraubt an so gut wie allem, was zwei Räder und einen Motor hat. Die Werkstattleistung genießt einen anerkannt guten Ruf. Der Stundenverrechnungssatz wurde mit dem Umzug in die neue Location um 5 Euro auf 90 Euro erhöht. Die Mitarbeiter werden leistungsbezogen bezahlt und wer weniger oft krank ist, bekommt eine Prämie – eine gesunde Einstellung, die die Truppe zur Leistung und teamfördernden Kollegialiät anspornt. Selbstverständlich managt die Werkstatttruppe die AUK selbst und nutzt die amtliche Prüfung als Kundenbagger. Das Werkstattteam bietet auch Rahmenvermessungen an (Scheiber MAX-Lehre).

Das Bekleidungs- und Zubehörgeschäft

Zur MotoYama-Philosophie gehört es, dass zur Abrundung des umfangreichen Motorradangebotes auch Bekleidung und Helme angeboten werden. Da setzt die oberschwäbische Truppe hauptsächlich auf Büse (Bekleidung) und Held (Handschuhe) sowie HJC (Helme). Für die KTM-Fahrer stehen die Produkte aus der aktuellen Powerwear-Kollektion parat.

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