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MTB Cycletech Souplesse GP: Schlanker Alltagsstromer

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Mancher Radfahrer ziert sich zuzugeben, ein Pedelec zu fahren. Wohl auch deshalb sind derzeit E-Bikes in Mode, die als solche nicht erkennbar sind. Ein Meister des Tarnens ist das Souplesse GP.

Ein Pedelec? Das MTB Cycletech GP wirkt auf den ersten, zweiten und selbst dritten Blick eigentlich nicht wie ein E-Bike.
Ein Pedelec? Das MTB Cycletech GP wirkt auf den ersten, zweiten und selbst dritten Blick eigentlich nicht wie ein E-Bike.
(Bild: MTB Cycletech )

Das Angebot betont schlanker E-Bikes wächst weiter. So hat der Schweizer Hersteller MTB Cycletech mit dem Souplesse GP seit Frühjahr ein nicht nur elegant reduziertes, sondern zugleich auch betont alltagstaugliches E-Bike mit gehobener Ausstattung ins Programm genommen. Entsprechend bewegt sich das Pedelec mit 4.400 Euro preislich höheren Sphären.

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Dafür bekommt der Kunde ein E-Bike mit konventionell wirkendem Diamantrahmen, der in seinem voluminöseren Unterrohr eine 250-Wh-Batterie versteckt. Diese liefert den Strom für einen unscheinbar im Hinterrad befindlichen Nabenmotor von Mahle. Der Antrieb lässt sich mit der Ebikemotion-App verbinden, die das Smartphone zum vielseitig nutzbaren Bordcomputer macht. Bei E-Bikes mit Hinterradnabenmotor ist die Kombination mit einem Getriebe problematisch. MTB Cycletech hat sich im Fall des Souplesse GP für die eleganteste derzeit am Markt verfügbare Variante entscheiden: ein Pinion-Mittelgetriebe, das wahlweise mit 9 oder 12 Übersetzungen bestellbar ist. Die Pinion-Schaltung sorgt für eine harmonische Optik, dank der Kombination mit einem Riemenantrieb arbeitet der Antriebskomplex zudem geräuscharm und sauber.

Zur gehobenen Ausstattung des mit 15,7 Kilogramm recht leichten GP gehören Mini-Leuchten von Supernova, hydraulische Scheibenbremsen und Schutzbleche. Auf ein Display-Bedieninterface verzichtet das Souplesse GP. Ein einziger Knopf am Oberrohr reicht, um den E-Antrieb zu aktivieren und auch die Unterstützungsstufe zu bestimmen. Drei stehen zur Wahl. Weitere Einstellungen am Motor kann der Nutzer alternativ über die App vornehmen.

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