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MV Agusta F4: Dezente Pflege für die Diva

Autor / Redakteur: SP-X/Ulf Böhringer / Lena Hofbauer

Auch Design-Ikonen müssen gestriegelt und geputzt werden. Das muss in diesem Falle von optischer Natur sein.

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Die MV Agusta F4 ist eine Designikone.
Die MV Agusta F4 ist eine Designikone.
(Foto: MV Agusta)

Kaum war sie präsentiert, wurde sie bereits in den Adelsstand erhoben. 1999 war das, also vor 16 Jahren. Damals wurde die MV Agusta F4 zur „Gallionsfigur“ der Ausstellung „The Art of the Motorcycle“ im New Yorker Guggenheim-Museum. Eine Design-Ikone war geboren. Natürlich ist die F4 zwischenzeitlich technisch wie auch optisch überarbeitet worden, doch das wohl berühmteste italienische Supersport-Bike ist nach wie vor als „die F4“ erkennbar.

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Das gilt auch für den soeben vorgestellten Modelljahrgang 2016, bei dem eine behutsame optische Überarbeitung stattfand. Das Basismodell F4 mit 195 PS und einem unveränderten Preis von 18.990 Euro hat eine mattschwarze Lufthutze mit dem markanten Logo erhalten, welche die Aggressivität der klassischen Lackierung in Rot und Silber unterstreicht. Die neue Farbe „Ice White“ korrespondiert perfekt mit dem rotlackierten Rahmen.

Die Version F4 RR mit 200,8 PS für 25.990 Euro mit elektronisch geregelten Öhlins-Federelementen, Brembo-Monobloc-Bremszangen und von Hand geschweißtem Rahmen besonders aufwendig konfiguriert, hat ein feineres, detailliertes Graphics-Konzept. Es besteht aus den neuen Grundtönen „Ice White“ oder „Aviation Grey“ mit einem stark kontrastierenden roten Fries und der Grundfarbe „Carbon Black“. Technische Änderungen gibt es bei beiden Modellen nicht. Die bislang dritte Variante F4R wird 2016 nicht mehr angeboten.

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