MV Agusta: Zukunftsmusik

Die Schöne und die Raren

| Autor / Redakteur: SP-X/ Ulf Böhringer / Fabian Pfeiffer

MV Augusta F3 675.
MV Augusta F3 675. (Bild: MV Augusta)

MV Agusta hat sich aus den letzten finanziellen Schwierigkeiten befreit und setzt in der Zukunft auf eine schmälere Modellpalette

Dass die Motorräder des italienischen Herstellers zu den Aufsehen erregendsten, ja auch schönsten Serienmotorrädern der Welt gehören, wird immer wieder bestätigt: Zuletzt während der erst vor wenigen Wochen zu Ende gegangenen Eicma in Mailand, bei der die neue Dragster 800 RR unter die drei schönsten Bikes dieser Motorradausstellung gewählt wurde. Unmittelbar am Ufer des Lago di Varese im Stadtteil Schiranna werden aber nicht nur echte „Hingucker“ wie die Dragster mit ihrem Einzelsitz und dem unnachahmlich gezeichneten Heck entwickelt, sondern auch blitzsaubere technische Lösungen: mit semiaktiver Fahrwerkstechnik, Schaltassistent und umfassender elektronischer Motorsteuerung samt vielfach einstellbarer Traktionskontrolle und diversen Motormappings. Momentan stehen die Modelle mit dem 800 Kubikzentimeter großen Reihendreizylindermotor im Fokus; die Baureihen F4 und Brutale mit Vierzylindermotor haben die Euro 4-Hürde nicht überspringen können.

Brutale, Rivale und Stradale heißen die drei eng miteinander verwandten Nakedbikes, dazu kommen die schon erwähnte Brutale Dragster und der Sporttourer Turismo Veloce. Der inzwischen Euro 4-konforme Dreizylindermotor mit 798 Kubikzentimetern Hubraum wird in fünf Leistungsstufen ausgeliefert: Mindestens vorhanden sind 81 kW/110 PS (in der Turismo Veloce und der Brutale), maximal werden 109 kW/148 PS geliefert, und zwar im Superbike F3 800. Genauso breit wie das Leistungsangebot des Dreizylindertriebwerks ist die Preisspanne: Am günstigsten ist die 110 PS leistende Brutale 800 mit 13.490 Euro, teuerste Offerte ist die von Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton geadelte Variante LH 44 des Modells Dragster 800 RR mit 24.144 Euro, in welcher der leichtfüßig in fünfstellige Drehzahlregionen vorstoßende Dreizylindermotor 140 PS abgibt, und zwar bei durchaus nennenswerten 13.100 Kurbelwellenumdrehungen. Zwischen diesen beiden genannten Modellen tummeln sich mit Rivale und Stradale zwei weitere Nakedbikes sowie die beiden Superbikes F3 mit 675 Kubikzentimetern Hubraum und dem hier 148 PS leistenden 800er Triebwerk. MV Agusta versteht es jedenfalls, aus wenig Hardware zahlreiche Varianten zu schnitzen.

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