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Nabel der Bike-Welt

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (Kalenderwoche 37/2014/II). Ein aktuelles Stimmungsbarometer aus Handel und Industrie rund um Motorrad, Roller und Quad/ATV – ein Radar, das Branchentrends von morgen auf dem Schirm hat.

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin und gibt redaktionelle Hintergrundinfos preis.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin und gibt redaktionelle Hintergrundinfos preis.
(Foto: Ducati/Collage: Elisabeth Haselmann)

Würzburg, den 12. September 2014 – In dieser Woche biege ich mit der Herstellung und Produktion der »bike und business«-Printausgabe 9-10/2014 auf die Zielgerade. Die Kunst des Multitaskings muss ich in diesen Zeiten zur Vollendung bringen; gleichzeitig analog, digital und für unsere Events zu arbeiten – das erfordert den ganzen, erfahrenen Mann, den Vollblutjournalisten in mir. Und was soll ich sagen: Es ist genau dieser (positive) Stress und die herausfordernde Aufgabe, die mich anspornt und zur Hochform auflaufen lässt.

Das geht Ihnen doch bestimmt auch so, wenn in der Werkstatt die Hölle los ist, Kunden im Showroom Schlange stehen (was bei dem einen oder anderen Dealer dieses Jahr tatsächlich der Fall gewesen sein soll) oder der Hersteller oder Importeur gerade wieder mal nervt mit irgendwelchen zu erfüllenden Vorgaben, um den Jahresbonus zu erreichen. Dann, und gerade genau dann, wenn Ihnen der Himmel über dem Kopf einzustürzen droht, zeigen Sie allen (und vor allem sich selbst), was Sie drauf haben. So reagieren Profis. Profis, die ihren Job mit Lust und Leidenschaft machen und was von ihrem Handwerk verstehen, gleich ob mit dem Schraubenschlüssel am Bike oder mit Maus und Computertastatur.

Mit Volldampf und routinierter Gelassenheit trommeln in diesen Tagen auch die Macher der Intermot Köln für ihr Event, das heuer sein 50. Jubiläum feiert. „Nabel der Bike-Welt“ schreibe ich in einem Kommentar, der in Kürze in unserer fulminanten Messe-Printausgabe zu lesen sein wird. Für uns übrigens die wirtschaftlich erfolgreichste Ausgabe, die wir je in den vergangenen elfeinhalb Jahren hingekriegt haben: »bike und business« wirkt! Digital wie Print.

Tatsächlich ist der Jahrgang 1964 ein ganz besonderer. Viele Deutsche, darunter auch ich, feierten und feiern dieses Jahr ihren 50. Geburtstag. Und auch die Intermot in Köln wird heuer ein halbes Jahrhundert alt. Was damals als Ifma begann und mit der Intermot weiterging – mit kleinen Unterbrechungen Anfang der 2000er-Jahre am Standort München – läuft bis zum heutigen Tag als ziemliches Erfolgsmodell; trotz oder gerade wegen der verschärften Konkurrenzsituation mit der Eicma in Mailand, die jedes Jahr über die Bühne geht. In Köln trifft sich jedenfalls alles, was Rang und Namen hat in der Motorradbranche. Für mich ist die Intermot eine hervorragend gemanagte und organisierte Messe, die weltweit Leitcharakter hat. Die wichtigsten Leute aus Handel und Industrie sind da, zahlreiche Premieren warten auf uns. Summasummarum eine prächtige Gelegenheit, neue Businesskontakte zu machen und bestehende aufzufrischen. Lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, buchen Sie ihr Ticket nach Köln. Es berechtigt Sie zum Eintritt in die neue Saison 2015.

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