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Neuer E-Bike-Anbieter auf dem Markt

| Autor / Redakteur: Janique Jonas / Ursula Zeiß

Die E Bike Advanced Technologies aus Dreieich sucht Vertriebspartner aus dem Auto- und Motorradhandel.

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Mit dem Modell R 001 spricht die Marke "E Bike" die sportliche Kundschaft an. (Fotos: E Bike)
Mit dem Modell R 001 spricht die Marke "E Bike" die sportliche Kundschaft an. (Fotos: E Bike)

Seit März 2012 sind sie zu haben: Die ersten Modelle des neuen Anbieters "E Bike". Begleitet werden sie von Lifestyle-Produkten, Sonderausstattungen und Zubehör. Die Besonderheiten der neue Strommarke auf zwei Rädern: die Entwickler treffen für jedes Modell individuelle Entscheidungen, und die Montage findet in Deutschland statt. Die neue Marke wurde zusammen mit Ingenieuren, Designern und Marketingexperten aus USA, Asien, Schweden, der Schweiz und Deutschland entwickelt.

Die beiden Firmengründer Wolfgang Momberger und Helge von Fuger von der E Bike Advanced Technologies GmbH im hessischen Dreieich Buchschlag sind mit einem ambitionierten Ziel auf dem Markt angetreten: Mit "E Bike" soll sich die Fahrradkultur ändern und die neue Benchmark bei Stromzweirädern etablieren.

Die E-Bikes erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Modellreihe startet mit einem Preis von 1.500 Euro. Der Schwerpunkt des Sortiments liegt aber zwischen einer Range zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Zusätzlich gibt es Highend-Räder jenseits der 3.500-Euro-Marke.

Gute Zukunftsaussichten

Für 2012 rechnet das Unternehmen mit ungefähr 50 Händlern, die die Fahrzeuge in Shop-in-shop-Systemen vermarkten sollen. Bis 2015 wollen sie die Zahl der Vertriebspartner auf 100 ausbauen. Derzeit öffnen erste Läden auch in Österreich, Frankreich und England.

Momberger beschreibt das Vermarkten von E-Bikes für die Händler als „einfaches und rentables Geschäft“, da die Marke "E Bike" den Händlern Premiumprodukte, Unterstützung, Serviceabwicklung und Marketing bietet.

Zum klassischen Händlersupport zählen:

• Training der Verkäufer und Techniker,

• lokale Werbeunterstützung,

• intensive Social-Media-Kommunikation (YouTube, Twitter,

Google etc.) mit Weiterleitung von Leads an die Händler,

• ein spezielles Dealer-Management- und CRM-System sowie

• eine 24-Stunden-Ersatzteilversorgung.

Interessant ist auch der Liquiditätsaspekt des Business: Denn es werden dem Händler immer nur so viele Fahrzeuge berechnet und fakturiert, wie die Nachfrageseite generiert. Das minimiert den Kapitaleinsatz und (unbequeme) Zahlungsziele sind somit kein Thema mehr.

Des Weiteren könnten die Händler bereits im ersten Jahr eine Umsatzrendite von über 10 Prozent erzielen und in drei Jahren könne sie bereits 15 Prozent übersteigen. Außerdem werde kein Kapitaleinsatz benötigt. Für traditionelle Zweiradhändler besteht mit den neuen Stromfahrrädern die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen.

Zur Erinnerung: 2011 gingen hierzulande über 300.000 Elektrofahrräder über den Ladentisch. Die Wachstumsprognosen sind ungebrochen. 2012 wird ein deutlich zweistelliges Absatzplus prognositiziert.

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