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Neuer Export-Leiter bei Liqui Moly

| Redakteur: Viktoria Hahn

Der Öl- und Additivspezialist hat einen neuen Leiter für sein Export-Geschäft: Salvatore Coniglio (50) aus Vöhringen. Er war bisher stellvertretender Export-Leiter. „Wir werden unseren Internationalisierungskurs verstärken“, kündigt er an.

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Zur Internationalisierung gehört laut Hersteller, dass in jedem Land eine möglichst breite Auswahl aus den rund 4000 Produkten rund um Automotive-Chemie angeboten werden soll und, dass zu den bislang über 120 Export-Märkten noch weitere Länder hinzukommen.
Zur Internationalisierung gehört laut Hersteller, dass in jedem Land eine möglichst breite Auswahl aus den rund 4000 Produkten rund um Automotive-Chemie angeboten werden soll und, dass zu den bislang über 120 Export-Märkten noch weitere Länder hinzukommen.
(Bild: Liqui Moly)

In seinem Heimatmarkt Deutschland hat das Unternehmen inzwischen eine so starke Stellung, dass dort laut Liqui Moly nur noch in kleinen Schritten gewachsen werden kann. Eine umso größere Bedeutung hat das Export-Geschäft, das bereits heute für deutlich mehr als die Hälfte des Umsatzes sorgt. „Wir wollen das Erfolgsmodell Deutschland auf andere Länder übertragen“, so Salvatore Coniglio.

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Dazu gehört, dass in jedem Land eine möglichst breite Auswahl aus den circa 4.000 Produkten rund um Automotive-Chemie angeboten werden soll und, dass zu den bislang über 120 Export-Märkten noch weitere Länder hinzukommen. Salvatore Coniglio kam 2001 zu Liqui Moly und war dort seit über zehn Jahren stellvertretender Export-Leiter. In seiner neuen Position folgt er auf Geschäftsführer Ernst Prost. Prost hatte die Leitung der Export-Abteilung 2016 kommissarisch übernommen. „Salvatore Coniglio kennt das Unternehmen in- und auswendig“, sagt Ernst Prost. „Er ist der richtige Mann um Liqui Moly international auf Erfolgskurs zu halten und im Wettbewerb mit den viel größeren Ölkonzernen zu bestehen.“

Interview mit Salvatore Coniglio

In Deutschland hat Liqui Moly einen erheblichen Marktanteil. Diesen Erfolg will das Unternehmen im Ausland wiederholen. Der neue Export-Leiter Salvatore Coniglio erklärt, wie das funktionieren soll und wie sich der Automotive-Aftermarket gerade verändert.

Wie sieht das Vertriebsmodell von Liqui Moly im Export aus?

Wir arbeiten sehr erfolgreich mit Importeuren vor Ort zusammen. Sie sind diejenigen, die am besten ihren Markt und dessen Besonderheiten kennen. Dieses lokale Fachwissen ist außerordentlich hilfreich. Anders als andere Marken, die ihren Partnern ein sehr enges Korsett bei Marketing und Vertriebsmodell verpassen, gewähren wir unseren Importeuren ganz bewusst große Freiheiten. Nur in Nordamerika, der iberischen Halbinsel und in Südafrika übernehmen wir den Vertrieb selber.

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