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Neues aus der Wortwerkstatt für Zweiradmechaniker

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (Kalenderwoche 24/2015/I). Ein aktuelles Stimmungsbarometer aus Handel und Industrie rund um Motorrad, Roller und Quad/ATV – ein Radar, das Branchentrends von morgen auf dem Schirm hat.

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Foto: Ducati/Collage: Elisabeth Haselmann)

Würzburg, den 9. Juni 2015 – Abschiedsschmerz – mit einem weinenden aber auch einem lachenden Auge verabschiedete sich jüngst einer meiner Lieblings-Zweiradmechanikermeister, Philip Jeier. Der Verfasser der beliebten »bike und business»-Kolumne „Philips Werkstattwelt“ hat nämlich Ende Mai erst einmal seine Zeit im Motorradhandel beendet (zuletzt bei Finkl's Erlebnis Motorrad) und die Seiten gewechselt. Ab sofort schraubt er in der Kundendiensttechnik bei Suzuki International Europe in Bensheim. Die dürfen sich auf einen Vollblutprofi mit vielen Talenten freuen. Die Worte, die der junge Mann mit den vielen heißen Hobbys (Motorradfahren, Schreiben, Fotografieren, Alpinski und Wakeboard, um nur einige zu nennen) in seiner „Abschieds“-Mail fand, liefen bei mir runter wie Öl: „Ich möchte dir für die Zeit danken, welche ich für BIKE und BUSINESS schreiben durfte. Es war einfach klasse, auf diesen Zug deiner Motivation aufspringen zu dürfen. Ich habe mittlerweile meine erste Woche bei Suzuki hinter mir und bin begeistert von diesem Unternehmen! Klasse Chef, tolle Kollegen! Ich wünsche dir und deinem Baby BuB alles Gute! Bis bald. Philip Jeier.“

Schade, Philip wird mir (und uns) als Autor fehlen. Das Multitalent schrieb seine Ideen zur Verbesserung der Prozesse in der Werkstatt nieder – authentisch, sehr lebendig und mit dem notwendigen positiven Spirit. Oben drauf lieferte er klasse Fotomaterial dazu! Ein echter Handwerker, der nicht nur perfekt mit dem Schraubenschlüssel umgehen kann sondern auch mit seinen Worten. Doch jedem Abschied wohnt auch der Zauber des Neubeginns inne. Und so ergeht der Aufruf an alle Werkstattprofis, die diesen Newsletter empfangen (oder jemanden kennen, der das Zeug dazu hat): Wer sich berufen fühlt sowie Lust und Zeit hat, in seiner kostbaren Freizeit nebenbei als fester freier Kolumnist für die »bike-und-business«-Kolumne zu wirken, der schreibe mir einfach eine Mail. Nur Mut, ich freue mich auf inspirierende Bewerbungen für den Schreiber der schönen neuen Ideen- und Wortwerkstatt für die ganze Branche.

Toll eingeschlagen hat unser neuer Award „Bike Woman of the year“. Binnen weniger Stunden erreichten uns in der vergangenen Woche bereits ein gutes Dutzend konkrete Anfragen. Seit gestern stehen die Bewerbungsunterlagen nun als beschreibbare PDF zur Verfügung und werden nach der Registrierung rausgeschickt. Alle Infos zum coolsten Wettbewerb des Jahres gibt es hier. Ebenfalls begonnen hat die aktive Bewerbungsphase für die neuen Kandidaten, die „Motorradhändler des Jahres 2015“ werden wollen. Gesucht wird außerdem die „Freie Werkstatt des Jahres“. Aufgemerkt: Bewerben können sich nicht nur Betriebe aus Deutschland, sondern auch aus Benelux, Österreich, der Schweiz und Südtirol, dem kompletten Verbreitungsgebiet unseres Mediums. Bewerber klicken jetzt.

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