Nigiloc: Smarter Kampf gegen Bike-Langfinger

Redakteur: Valeria Schulte-Niermann

Per GPS ortet das System Nigitrack von Nigiloc jederzeit Auto, Boot, ATV und Motorrad. Ist kein Nigikey in der Nähe, schaltet es sich automatisch in den Diebstahl-Modus.

Kleines Gerät - große Wirkung: Mit Nigitrack das Fahrzeug ausfindig machen.
Kleines Gerät - große Wirkung: Mit Nigitrack das Fahrzeug ausfindig machen.
(Bild: Nigiloc)

Bereits vor einiger Zeit haben wir über das Motorradschloss Grip-Lock berichtet. Nun gibt es eine weitere Neuheit auf dem Sicherheitsmarkt, die ebenfalls von Grip Lock Germany vertrieben wird: Den GPS-gesteuerten Nigitrack von der französischen Firma Nigiloc. Durch seine kleine Größe (Einheit: 27x46x14 Millimeter, GPS: 40x42x16 Millimeter) kann dieser gut im Fahrzeug versteckt werden.

Dort wird es an der Batterie angeschlossen. Nachdem man sich im Online-Portal eingeloggt, seine Telefonnummer und E-Mail-Adresse hinterlegt hat, kann das Gerät europaweit in Betrieb genommen werden.

Dank Keyless Go schaltet sich das Gerät automatisch scharf und unscharf. Steht es längere Zeit, sendet es per SMS und E-Mail Informationen zum Spannungsniveau der eingebauten Batterie.

Der Diebstahl-Modus wird aktiviert, wenn beispielsweise das Motorrad bewegt wird, ohne dass Kontakt zum Nigikey besteht. Ebenso, wenn das Fahrzeug die vorher im Portal genehmigten Zonen verlässt. Oder man meldet einen Diebstahl manuell. Egal wie, es wird im Portal angezeigt und alle registrierten Kontakte werden informiert.

Auf der Diebesfahrt setzt Nigitrack alle 30 Sekunden einen GPS-Punkt. Die registrierten Punkte werden dann alle drei Minuten an die Server übertragen und lassen sich im Portal abrufen. Selbst, wenn der Tracker von der Batterie genommen wurde, läuft und sendet er dank langer Akku-Laufzeit weiter. So kann die Polizei die Spur verfolgen und das heißgeliebte Fahrzeug wieder zum Besitzer zurückbringen.

Der GPS-Tracker Nigiloc kostet 399 Euro inklusive der Abo-Gebühren für zwei Jahre.

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