Pannenursache auf der A 99: Schraube weg

Verlorener Hauptständer verursacht erheblichen Rückstau

| Autor / Redakteur: Ulf Böhringer/SP-X / Judith Leiterer

Eine kleine Schraube verursachte in München einen Monster-Stau.
Eine kleine Schraube verursachte in München einen Monster-Stau. (Bild: Lea Fuji/SP-X)

Eine sechsstündige Geduldsprobe, die Tausende von Autofahrern dieser Tage auf der Münchner Nordost-Umgehungsautobahn A 99 erdulden mussten, hatte eine kleine Ursache.

Kleine Teile auf der Autobahn können nachhaltige Wirkungen entfalten und tausenden Verkehrsteilnehmern den Tag vermiesen. So verlor dieser Tage ein unbekannter Motorradfahrer den Hauptständer seiner Maschine. Das Metallteil wurde anschließend vom Vorderrad eines tschechischen Lkw aufgewirbelt, wobei das Stahlteil den seitlich montierten Tank des Lastwagens durchschlug. Deshalb musste der Lkw-Fahrer im dreispurigen Baustellenbereich östlich des Autobahnkreuzes München-Nord anhalten. Etwa 50 auslaufende Liter Diesel wurden durch vorbeifahrende Fahrzeuge auf einer Länge von etwa 500 Metern auf zwei der drei Fahrstreifen verteilt. Diese mussten für die Reinigung durch drei Ortsfeuerwehren sechs Stunden lang gesperrt werden, so dass sich nach Angaben der zuständigen Autobahnpolizei ein „erheblicher Rückstau“ bildete. Verletzte gab es glücklicherweise nicht, der Sachschaden am Lkw ist mit 1.000 Euro geringfügig.

Der den Zwischenfall verursachende Motorradfahrer wird wohl unerkannt bleiben, da der Hauptständer laut Polizei nicht identifizierbar ist.

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