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Patricia Ackerschott: Wenn das Motorrad im Wohnzimmer überwintert

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Martina Eicher

Patricia Ackerschott trägt nach eigenen Worten das „Motorrad im Herzen“. Die Trainerin der Louis-Akademie bringt diese Leidenschaft sowohl im Beruf wie im Privatleben zum Ausdruck. Damit schafft sie den Sprung auf das Siegertreppchen beim Award und holt Silber beim Award „Bike Women of the Year“ 2019.

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Eigentlich wollte sich Patricia Ackerschott bei Louis nur eine Jacke kaufen. Ein paar Monate später fing sie bei dem Unternehmen als Trainee in der Filialleitung an.
Eigentlich wollte sich Patricia Ackerschott bei Louis nur eine Jacke kaufen. Ein paar Monate später fing sie bei dem Unternehmen als Trainee in der Filialleitung an.
(Bild: Privat)

Wegen einer neuen Jacke ging sie vor elf Jahren zu Louis. Aus der Filiale kam sie mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Gedanken: „Geil, hier willst du anfangen!“ Und prompt startete Patricia Ackerschott ihrer Karriere bei dem deutschen Motorradzubehörlieferanten in Hamburg.

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Patricia fing ein paar Monate nach ihrem Einkauf bei Louis als Trainee in der Filialleitung an und übernahm schon nach sechs Monaten ihre erste Louis-Filiale. Da ihr die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern sehr am Herzen liegt, ist Patricia jetzt in der hauseigenen Akademie als Trainerin tätig – nach acht Jahren bei Louis hat sie so ihren persönlichen Traumjob gefunden. Patricia schätzt das Umfeld bei Louis sehr, denn: „Die Kollegen sind die coolsten, ich will sie nicht mehr missen!“ An ihrer Tätigkeit liebt sie vor allem die Vielfalt, denn eines wird es nie: langweilig!

Berufliches und Privates „unter einen Helm“ bringen Patricia fährt zu Louis-Filialen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, um dort Mitarbeiter bei Tagesschulungen für neue Produkte zu begeistern. Sie bereitet nicht nur Azubis auf die Louis-Welt vor, auch Filialleitern steht sie bei Führungskräfte-Workshops mit Rat und Tat zu Seite. Die schönsten Momente als Trainerin sind die, wenn nach einer Veranstaltung Teilnehmer zu ihr kommen und sagen: „Ich habe viel gelernt – vielen Dank! Gerne wieder mal.“ Zum Glück teilen ihr Partner und ihre Freunde ihre Motorradleidenschaft, sodass sie eigentlich keine Probleme hat, Berufliches und Privates „unter einen Helm“ zu bringen. Die Hamburgerin fährt privat zwei Bikes: eine Yamaha MT-09, wenn es etwas sportlicher sein soll, und eine Suzuki VS 1400, um „entspannt am Deich entlang zu choppern“. Die Suzuki nennt sie „Trude“.

Die Bikes werden bei Patricia über die kalte Jahreszeit nicht einfach in der Garage abgestellt, sondern sie dürfen kuschelig warm und trocken im Wohnzimmer Winterschlaf halten. Das ist echte Motorradliebe. Alles dreht sich bei Patricia seit Jahrzehnten um das Thema Motorrad.

Auch in der Urlaubsplanung nimmt das Biken bei ihr natürlich eine zentrale Rolle ein: „Ich liebe das Reisen auf dem Motorrad. Die Welt ist so wunderschön, und es gibt so viel zu entdecken. Auf dem Motorrad macht das einfach unendlich viel Spaß!“ Weshalb Patricia „Bike Woman of the year“ werden wollte und sie es am Ende auf den zweiten Platz schaffte? „Ganz klar“, sagt sie, „weil ich Motorrad im Herzen trage.“

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