Patricia Gebauer: Kriegerin des Lichts

Autor / Redakteur: Markus Hofmann / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Was hat Muay Thai mit Motorrädern zu tun? Blick hinter die Kulissen eines Fotoshootings mit dem Model Patrica Gebauer. Am Auslöser und an der Tastatur: Autor Markus Hofmann.

Patricia Gebauer beim BMW Motorrad-Fotoshooting.
Patricia Gebauer beim BMW Motorrad-Fotoshooting.
(Foto: Markus Hofmann)

Sonnenstrahlen, die schräg durch die Fenster einer Halle fallen und Millionen von kleinen Staubpartikeln durch die Luft wirbeln lassen. Ein gestählter Körper, der Kraft, Disziplin und Kontrolle ausstrahlt. Eine Energie, die greifbar ist. Eine Frau, die genau weiß, wer sie ist und was sie will: den Sieg auf ganzer Linie.

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Mit Fleiß und Ausdauer allein ist es nicht getan, wenn es um Thailands Nationalsportart Muay Thai geht. Vielmehr verlangt die traditionelle Kampfkunst, die schon zu Kriegszeiten von der thailändischen Armee eingesetzt wurde, einen unbändigen Willen, eine unglaubliche Schmerztoleranz und damit die Fähigkeit, das eigene Limit immer wieder neu zu überschreiten.

Keine weiß das besser als Model und Unternehmerin Patricia Gebauer, die von sich behaupten kann, vom Besten gelernt zu haben: Nachdem sie in München verschiedene Box Clubs besuchte, stieß sie auf die deutsche Muay Thai-Legende Gunther Scheller, der sie mit der Kampfkunst vertraut machte.

Ein Schritt, der dem Öffnen der Büchse der Pandora gleicht, denn seit diesem Zeitpunkt ist die hübsche Blondine dem Sport mit all ihrer Leidenschaft verfallen. Bis zu zweimal täglich trainiert Patricia Gebauer, um die Kampfkunst kontinuierlich zu verfeinern und sukzessive ihre eigenen Limits zu brechen beziehungsweise zu erweitern.

Zum Ausgleich der körperlichen Strapazen setzt (sich) die Münchnerin mit einer ähnlichen Begeisterung und großer Passion auf ihr Motorrad. Auch hier geht es ihren Aussagen nach wieder um Körperbeherrschung, die richtige Balance, Kontrolle und auch Mut.

Wie harmonisch dies aussehen kann, bewies die 30-Jährige beim Shooting mit BMW Motorrad. In hautenges Leder gekleidet, bezwingt sie scheinbar mühelos auch die größten Maschinen und lässt jede Pose nach einem locker-lässigen Ausritt aussehen.

Angst vor Verletzungen hat Patricia Gebauer übrigens weder bei Muay Thai, noch beim Motorradfahren. Das Geheimnis liegt in der Symbolik ihres Tattoos, das ihr in Thailand von einem Mönch nach traditioneller Art gestochen wurde und sinngemäß bedeutet: „Niemand mit bösen Absichten kann mich berühren“.

Kein Wunder also, dass sich das Model nicht nur beim Shooting, sondern auch im Ring scheinbar ohne Mühe und regelrecht schwerelos bewegt. Immer das Ziel im Visier und den Gegner fest im Blick. Eine Kriegerin des Lichts, die nichts von ihrem Weg abbringen kann.

Übrigens: Eines ihrer nächsten Ziele führt Patricia Gebauer im kommenden Februar erneut nach Thailand. Dann fällt der Startschuss für die fünfte International GS Trophy, die vor der atemberaubenden Kulisse Südostasiens stattfinden wird. Wir drücken die Daumen und freuen uns auf ein beeindruckendes Spektakel mit viel PS und grenzenloser Dynamik.

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