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Pendix setzt Fahrradkunden unter Strom

Pendix, nach eigenen Angaben Marktführer für elektrische Fahrrad-Nachrüstantriebe, blickt erneut auf ein deutliches Wachstumsjahr zurück. Auch für 2020 stehen die Weichen auf Expansion.

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Mit 999 Euro liegt der E-Drive 150 unter dem Verkaufspreis der bisherigen Pendix-Antriebe.
Mit 999 Euro liegt der E-Drive 150 unter dem Verkaufspreis der bisherigen Pendix-Antriebe.
(Bild: Pendix)

Das Zwickauer Unternehmen Pendix ist mit seinen Elektro-Nachrüstantrieben für Fahrräder weiter auf Wachstumskurs und konnte im Geschäftsjahr 2019 seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent steigern. Das geht vor allem auf das Konto neuer internationaler Märkte. So wurde beispielsweise in den Niederlanden der Umsatz verdreifacht. Grund dafür sind Kooperationen mit dem Premiumhersteller Santos und dem holländischen Distributionspartner Fon in Europas Fahrradland Nummer eins.

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Ein großer Meilenstein des Jahres 2019 sei laut einer Unternehmensmitteilung die Einführung eines neuen Akkus gewesen: dem E-Power 150. Der kleinere und leichtere Akku ist für Kurzstreckenfahrten konzipiert und richtet sich insbesondere an Fahrradpendler. Mit 999 Euro liegt er unter dem Verkaufspreis der bisherigen Pendix-Antriebe. Aus Sicht von Thomas Herzog, dem Geschäftsführer von Pendix, ein mutiger Schritt: „Eigentlich geht der Trend ja zu immer größeren Akkus mit mehr Reichweite, die Resonanz von Handel und Endkunden hat unsere Erwartungen jedoch deutlich übertroffen. Offenbar hatten wir mit unserer kompakten und ressourcenschonenden Variante den richtigen Riecher.“

Auch im digitalen Bereich konnte Pendix 2019 weiter voranschreiten. Die 2018 gelaunchte Pendix-Bike-Pro-App werde mittlerweile von 3.000 Radlern und 430 Firmen genutzt. Mit der App können personalisierte Informationen wie z. B. die Trittfrequenz abgerufen werden, um die Reichweite des Antriebs zu optimieren. Zudem werden über den Onlineshop immer mehr Produkte verkauft. Besonders bei Zubehör und Zusatz-Akkus ist die Nachfrage gewachsen. Die Antriebe werden weiterhin vorrangig beim Fachhändler verkauft.

2020 stehe ganz im Zeichen des gesunden Wachstums. Seit Dezember 2019 gebe es Pendix jetzt auch in Australien. Für 2020 ist der Markteintritt in Kanada geplant und auch in Frankreich erwartet Pendix aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Fahrradhersteller United Cruiser eine steigende Nachfrage. Die Produktqualität wird durch eine Verlängerungsoption der Garantie unterstrichen, und für die Eurobike ist wieder die Vorstellung eines neuen Produktes geplant. Schon im Frühjahr wird ein Programm zum Akku-Recycling vorgestellt. Thomas Herzog ist zuversichtlich: „Die Pfeiler unseres Erfolges sind Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit und Hochwertigkeit. Wir werden gemeinsam mit unseren Händlern und Kunden die Zukunft der Mobilität gestalten.“

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