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Porsche-Preis für Ducati-Airbag

Die TU Wien verleiht den Professor Ferdinand Porsche Preis 2015 für das innovative Airbag-System von Ducati.

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Die beiden "Professor Ferdinand Porsche"-Preisträger Federico Sabbioni, Ducati Motor Holding S.p.A. (links) und Luigi Ronco, Dainese S.p.A.
Die beiden "Professor Ferdinand Porsche"-Preisträger Federico Sabbioni, Ducati Motor Holding S.p.A. (links) und Luigi Ronco, Dainese S.p.A.
(Foto: Porsche/Christian Houdek)

Der „Professor Ferdinand Porsche Preis“ geht in diesem Jahr an Luigi Ronco, Leiter der Forschung und Entwicklung beim italienischen Motorradzubehör-Hersteller Dainese, und Federico Sabbioni, Leiter des Fahrzeug-Projektmanagements bei der italienischen Motorrad-Marke Ducati. Sie erhielten die Auszeichnung für die gemeinsame Entwicklung eines innovativen Airbag-Systems, das Motorradfahrer bei Unfällen wirksam vor Verletzungen schützen kann.

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Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wurde heute von der Rektorin der TU Wien, Frau Professorin Dr. Sabine Seidler, sowie Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG, und Dr. Hans Michel Piëch, Mitglied des Aufsichtsrats der Porsche AG, offiziell überreicht.

„Diese innovative Entwicklung verbessert die Sicherheit auf dem Motorrad erheblich“, betonte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, in seiner Würdigung der Preisträger. „Jedes installierte Airbag-System schützt Leben und Gesundheit. Das ist für jeden Motorradfahrer eine sinnvolle Investition.“ Professor Dr. Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU Wien, erläuterte und lobte in seiner Laudatio die Technik des neuen Airbag-Systems von Dainese und Ducati.

Der „Professor Ferdinand Porsche Preis“ wurde zum 19. Mal verliehen. Er zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für wegweisende Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik. Im Jahr 1977 wurde der Preis von Louise Piëch, der Tochter von Professor Ferdinand Porsche, gestiftet. Seit 1981 wird er alle zwei Jahre verliehen. Das Preisgeld tragen je zur Hälfte die Porsche Holding, Salzburg, und die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart.

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