Profi trifft Youngster: Triumvirat aus der Schweiz

Projekt 64° für Jung und Alt

| Redakteur: Lena Hofbauer

Damien Raemy geht eine Patenschaft mit zwei Nachwuchstalenten ein.
Damien Raemy geht eine Patenschaft mit zwei Nachwuchstalenten ein. (Foto: Projekt 64°)

Das Patenschaftsprogramm der Nachwuchsarbeit im deutschen Motorradrundstreckensport wird durch die Betreiber der Moto GP Nachwuchs Support & Community Gruppe gemeinsam mit dem Projekt 64° gefördert.

In der Schweiz gibt es rund 10.000 aktive Motorradsportler, Tendenz steigend. Die Schweizer Colin Rossi und Roman Fischer sind bereits Teil der Initiative „Profi trifft Youngster“. »bike und business« berichtete schon mehrmals über das Projekt. Zu weiteren Leistungssportlern im Nachbarland zählen neben Dominique Aegerter, Randy Krummenacher und Tom Lüthi, Damien Raemy sowie Lee (13) und Roy Doti (11). Sie haben sich für eine Partnerschaft im Rahmen von „Profi trifft Youngster“ entschieden – sozusagen als Triumvirat. Die „Profi trifft Youngster“-Initiatoren (PTY) führten ein unterhaltsames Gespräch mit den drei Motorsportlern.

PTY: „Remi Demi“ steht auf deiner Facebookseite. Nomen est Omen. „Remmi Demmi“ schätzen Jungs im Alter von Lee und Roy ja ganz besonders. Was planst du mit den Jungs?

Damien Raemy: Definitiv. Ich war in diesem Alter nicht anders und hatte nur „Remmi Demmi“ im Kopf. Da ich in der Sommerzeit ein Feld von einem Bauern für mich alleine habe, möchte ich das gerne mit den beiden ausnutzen und so viel fahren wie es nur möglich ist. Da ich schon mehrere Offroadkurse gemacht habe, kann ich ihnen auch ein paar wichtige Sachen für uns Straßenfahrer mit auf den Weg geben. Wir wohnen auch nicht allzu weit auseinander. Da lässt sich das prima realisieren.

Lee Doti: Coole Idee. Wir sind in den Sommerferien häufig bei unseren Großeltern in Süditalien in den Bergen. Da fahren wir auch Motocross. Das wird ein Spaß.

PTY: Was macht ihr denn sonst noch in den Ferien?

Roy Doti: Wir fahren ans Meer. Das mögen wir am liebsten.

PTY: Und wie sieht es mit euren Hobbies aus, Lee?

Lee Doti: Wir spielen beide Fußball. Im Winter ist Snowboardfahren angesagt.

Roy Doti: Ich fahre lieber Ski und Lego finde ich cool.

PTY: Wir haben gelesen, Damien, dass du Kunstturner warst? An welchem Gerät warst du am erfolgreichsten oder was macht dir vielleicht heute noch am meisten Spaß?

Damien Raemy: Ja, das stimmt, ich habe mit Kunstturnen und Motorradfahren fast gleichzeitig angefangen. Meine absoluten Lieblingsgeräte waren damals Boden und Sprung. Bis heute reizt es mich zu schauen, was ich noch kann.

PTY: Uns auch, wir werden bei Gelegenheit eine Sporthalle mieten. Sagt mal Jungs, Griesplätzlis sind Damiens Lieblingsspeise. Wie sieht es bei euch aus? Ist es auch ein Schweizer Rezept, das ihr am liebsten auf dem Teller seht?

Roy Doti: Wir stehen mehr auf Nudeln. Lee mag Lasagne am liebsten und ich Pasta.

PTY: Was bedeutet für euch eigentlich der Motorsport? Wo trainiert ihr in der Schweiz?

Lee Doti: Der Motorsport bedeutet uns alles. Hauptsächlich trainieren wir in Italien oder Frankreich.

PTY: Daher die Vorliebe für Pasta. Ihr seid Fahrer im ADAC Mini Bike Cup. Warum nehmt ihr an einer deutschen Serie teil?

Lee Doti: Das Niveau ist sehr hoch. Da kann man viel lernen. Und außerdem sagt unser Papa, dass es gut organisiert ist.

PTY: Und wie geht das im nächsten Jahr weiter? Gibt es schon eine Planung?

Lee Doti: Ja, so wie es bis jetzt aussieht, fahre ich nächstes Jahr beim ADAC Junior Cup mit. Die Maschine habe ich schon bekommen.

PTY: Roy, dein älterer Bruder fährt in der gleichen Klasse wie du. Fühlt ihr euch als Konkurrenten? Gibt es manchmal Streit?

Roy Doti: Klar sind wir Konkurrenten. Lee fährt ja ziemlich weit vorne im Feld. Ich werde mich aber herankämpfen. Streit gibt es nicht. Der Bessere gewinnt.

PTY: Du bist der erste Profi, der gleich zwei Youngster – also Brüder – übernimmt. Hast du selbst Geschwister? Sind sie im Rennsport engagiert?

Damien Raemy: Ja ich habe eine jüngere Schwester. Sie ist nicht aktive Rennfahrerin, kommt aber sehr gerne zu den verschiedenen Rennen mit, falls es ihr Job zulässt.

PTY: Wir freuen uns, dass du auf die Organisatoren von „Profi trifft Youngster“ zugekommen bist. Was hat dich zu deinem Engagement bewogen?

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