Rallye Dakar: KTM gewinnt mit Matthias Walkner zum 17. Mal in Folge

Vier KTM-Fahrer unter den Top 5

| Redakteur: Judith Leiterer

Matthias Walkner sicherte mit seiner KTM 450 Rally dem österreichischen Hersteller bereits den 17. Sieg in Folge.
Matthias Walkner sicherte mit seiner KTM 450 Rally dem österreichischen Hersteller bereits den 17. Sieg in Folge. (Bild: Duda Bairros)

KTM setzt 2018 seine Erfolgsgeschichte bei der Rallye Dakar fort. Red Bull KTM-Werksfahrer Matthias Walkner sicherte mit seiner KTM 450 Rally dem österreichischen Hersteller bereits den 17. Sieg in Folge. Insgesamt belegten KTM-Fahrer vier der ersten fünf Plätze.

Nach fast 9.000 km durch anspruchsvollstes Terrain in Peru, Bolivien und Argentinien sicherte sich Matthias Walkner den Sieg. Er war mit einem Vorsprung von 22 Minuten auf seinen nächsten Konkurrenten in die finale, gezeitete Sonderprüfung der 40. Ausgabe der Rallye Dakar gestartet. Der ehemalige FIM Cross-Country Rallies-Weltmeister fand von Beginn an eine gute Balance zwischen Topspeed und fehlerfreier Navigation. Die 10. Etappe wurde zu einem Wendepunkt der Rallye, als der 31-jährige Walkner den Tag mit einem Vorsprung von fast 30 Minuten auf seinen nächsten Konkurrenten beendete.

Walkner ließ sich bis zum Schluss nicht aus der Ruhe bringen und belegte auf der vierzehnten und letzten Etappe am Samstag Platz 8. Diese Platzierung reichte ihm, um sich zum Sieger der Rallye Dakar 2018 zu krönen. Er ist damit der erste österreichische Motorradfahrer, dem dieser Erfolg gelingt.

Matthias Walkner: „Dieses Jahr war die Dakar so schwierig, definitiv die härteste Rally meiner Karriere. Die Navigation war jeden Tag eine Herausforderung. Zu Beginn des Rennens lagen die Topfahrer so eng beieinander, es lag kaum Zeit zwischen uns. Ich habe einfach versucht, jeden Tag mein Bestes zu geben und Fehler zu vermeiden. Bis zu meinem Etappensieg lag alles sehr nah zusammen. Danach habe ich versucht, jeden Tag sicher ins Ziel zu kommen und das Rennen zu beenden, ohne meinen Vorsprung zu verlieren. Zum Glück ist unsere Taktik aufgegangen und nun stehe ich hier im Ziel als Sieger und es fühlt sich irgendwie unwirklich an.“

Toby Price erzielte mit seiner KTM bei der diesjährigen Dakar den dritten Gesamtrang. Nach einem unglücklichen Navigationsfehler zu einem früheren Zeitpunkt der Rallye fuhr er einem Rückstand hinterher. Der Australier versuchte alles, um diesen zu reduzieren, was ihm während der letzten Etappen auch gelang. Am Ende reichte es für den zweiten Platz auf der finalen Etappe und den dritten Gesamtrang. Eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, dass die Dakar 2018 das erste Rennen ist, das Price nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden bei der Dakar 2017 bestreitet.

Ähnlich wie die seines Teamkollegen, war auch Antoine Meos Saison 2017 von Verletzungen gekennzeichnet. Vor der Dakar war das erklärte Ziel des Franzosen, das Rennen zu beenden. Am Ende brachte ein erfolgreiches Rennen mit zwei Etappensiegen Meo den vierten Gesamtrang ein, gefolgt von Gerard Farres Guell auf Platz 5.

Laia Sanz beendete trotz zweier schwerer Stürze auf den letzten Etappen das Rennen. Immer nah an den Top-10 belegte die Spanierin am Ende Gesamtrang 12. Die mehrfache Enduro-Weltmeisterin zeigte sich überglücklich mit ihrer Performance.

Endergebnis Rallye Dakar 2018:

  • 1. Matthias Walkner (AUT), KTM, 43:06:01 h (1 min Zeitstrafe)
  • 2. Kevin Benavides (ARG), Honda, +16:53 min
  • 3. Toby Price (AUS), KTM, +23:01 min
  • 4. Antoine Meo (FRA), KTM, +47:28 min (1 min Zeitstrafe)
  • 5. Gerard Farres Guell (ESP), KTM, +01:01:04 h

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