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Rennfahrer fordern: Saftey first für Biker im Straßenverkehr

| Redakteur: Florian Fraunholz

Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender der KTM AG und Präsident der European Association of Motorcycle Manufacturers (ACEM), nahm am Starttermin der weltweiten Sicherheitskampagne des FIM namens „We, The Riders” teil.

Im Rahmen des Moto-GP im österreichischen Spielberg startete die Kampagne.
Im Rahmen des Moto-GP im österreichischen Spielberg startete die Kampagne.
(Bild: ACEM )

Der Start der weltweiten Sicherheitskampagne „We, The Riders“ fand am vergangenen Freitag im Rahmen des österreichischen Grand-Prix der MotoGP am Salzburgring statt. Mit der Unterstützung der ACEM, der EU-Kommission, dem Red Bull-Ring, Dorna und Moto-GP-Stars wie Andrea Iannone, Marc Márquez, Jack Miller, Jorge Lorenzo und Johann Zarco, möchte die FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme) das Bewusstsein für das Thema Straßensicherheit stärken. Im Mittelpunkt steht die bessere Sichtbarkeit der Motorradfahrer.

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Zum Start der Kampagne waren neben internationalen Pressevertretern auch zahlreiche Fans erschienen. Die „We, The Riders“-Kampagne ist eine neue Bewegung, die von verantwortungsvollen Bikern auf der ganzen Welt initiiert wurde. Sie alle haben es sich zum Ziel gesetzt, ihre Freude am Fahren zu bewahren und gleichzeitig für einen Imagewandel der Biker kämpfen. Sie wollen auf die aktuelle Sicherheitslage für Motorradfahrer aufmerksam machen und kritisieren die derzeit viel zu hohe Unfallgefahr für Biker auf den Straßen. Die Initiative fordert sicherere Straßen, auf denen alle Verkehrsteilnehmer gut erkennbar sind und Straßen, die für alle Fortbewegungsmittel konstruiert wurden. Die FIM hat die Kampagne zusammen mit seinen 113 zugehörigen Verbänden weltweit gestartet.

ACEM-Präsident Stefan Pierer sagte anlässlich des Kampagnenstarts im Umfeld des Moto-GP im österreichischen Spielberg: „Als ACEM-Präsident kann ich bestätigen, dass für alle Hersteller und Mitgliedsverbände die Sicherheit des Motorradfahrens im Fokus steht. Motorradfahrer sind gefährdete Teilnehmer des Sraßenverkehrs. Laut offizieller Statistiken werden die Hälfte der Unfälle nicht vom Fahrer selbst und seinem Motorrad ausgelöst sondern von von einer dritten Partei. Das größte Problem hierbei ist die Sichtbarkeit der Fahrer. Deswegen wird jede Kampagne oder Initiative, die eine Verbesserung der Sichtbarkeit von Motorradfahrern auf den Straßen verbessern möchte, vom Verband unterstützt.“

Weitere Informationen sind auf www.wetheriders.com, oder auf Twitter unter dem Hashtag #wetheriderswtr zu finden.

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