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Rewaco: Dem Trike-Himmel so nah

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Mit einer schlagkräftigen Modellpalette startet Rewaco in die Freiluftsaison 2012

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Das Rewaco-Trike RF 1 LT2 in action.
Das Rewaco-Trike RF 1 LT2 in action.
(Fotos: Rewaco)

Trikes und Bike-Conversions versprechen Fahrspaß unter freiem Himmel – bei Komfort und Fahrstabilität. Und dafür ist nicht einmal eine spezielle Fahrerlaubnis erforderlich. Jeder Besitzer eines Pkw-Führerscheins kann das Fahrvergnügen mit umgebauten Motorrädern und Trikes genießen.

Die Rewaco Spezialfahrzeuge GmbH in Lindlar bei Köln entwickelt seit über 20 Jahren leistungsstarke Dreiradfahrzeuge. Das Unternehmen hat PS-starke Trikes ebenso im Angebot wie Bike-Conversions: herkömmliche Großserienmotorräder, deren Hinterradführung durch eine Achse mit zwei Rädern ersetzt wird.

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Dank des serienmäßigen Gepäckfachs sind die Bike-Conversions auch für Langstreckenreisen geeignet. Aktuell erhältlich sind die Modelle CT 800 S, CT 1500 S, CT 1800 S auf Basis von Serienmotorrädern bzw. die CT 2300 T auf Basis einer Triumph Rocket III Touring. Das als Weltneuheit vorgestellte hydropneumatische Aktiv-Fahrwerk "Ctaf" bietet Rewaco optional für fast alle Konversionsmaschinen an. Es verbindet die Vorteile einer Starrachse mit den Vorzügen der Einzelradaufhängung (Fahrkomfort!).

Generation 40+ im Visier

Im Gegensatz zu den Bike-Conversions besitzen die komplett in Eigenregie gefertigten Trikes von Rewaco ein zentral an einer Federgabel geführtes Vorderrad. Tank, Instrumentierung und Sitzschalen sind über eine stabile Rahmenkonstruktion mit dem Hinterbau verbunden. Dort befindet sich auch der Motor, der das Drehmoment direkt auf die einzeln aufgehängten Hinterräder bringt. Die Hauptbaureihe bei den zwei- oder dreisitzigen Trikes ist die RF1-Serie. Neu sind hier sowohl das Einsteigermodell mit 70 PS als auch die Top-Motorisierung mit 201 PS. Daneben steht ein neu entwickelter 1,6-Liter-Motor mit 103 kW/140 PS mit variabler Nockenwellenverstellung zur Wahl, der auf dem Duratec-Benziner von Ford basiert. Besondere Akzente setzt der in klassischer Optik gezeichnete FX6, der von einem luftgekühlten V2-Motor von Harley-Davidson angetrieben wird.

Mit den Trikes und Bike-Conversions wollen die Lindlarer vor allem die anspruchsvolle Generation "40+" ansprechen. Gerade dieser Zielgruppe bieten die Fahrzeuge ein motorradähnliches Fahrgefühl bei höherem Komfort, hoher Fahrsicherheit und benutzerfreundlichem Handling. Diese Vorteile überzeugen gerade auch Einsteiger und Umsteiger vom Motorrad, zumal für das Steuern Fahrzeuge lediglich der Pkw-Führerschein erforderlich ist.

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