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Roadmap zu Motorradhändlers Erfolg (2): Dienst am Kunden mal „platt“, mal „hessisch“

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 43/II), Folge 730: Und weiter geht unsere Reise zu den Top-Ten-Betrieben des Wards „Motorradhändler des Jahres“ 2019. Was bisher...

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Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Communications Group)

geschah finden Sie im weiter unten im Teil 1 des Roadtrips der Jury. Am zweiten Tag und einem ausgezeichneten Frühstück in Osnabrück fütterten wir unsere Navis mit dem nächsten Ziel, Einsteinstraße 3 in Wietmarschen-Lohne, Motorradzentrum Ems-Vechte (BMW, Triumph und Kymco).

Die Emsländer waren vor dreizehn Jahren schon mal auf dem Award-Treppchen. 2006 holten sie die Silbermedaille! Seither hat sich doch allerhand geändert. Das Markenspektrum ist geblieben, dafür wurde der Laden ordentlich erweitert, und das Mitarbeiterteam deutlich verjüngt. An der Spitze steht jetzt sogar eine Frau: Anita Freese. Die Bewerbung initiiert hat Lukas Hörmann vom Verkauf. Beim Jurygespräch war zudem Daniel Janke mit von der Partie. Das Team bedient auf typisch norddeutsche Art ihre Kunden und schafft ihnen ein wohliges zweites Zuhause. Die neudeutsche Bezeichnung „Community“ heißt dort halt auf platt „mitnanner“.

Mit starkem Kaffee und deftigen belegten Brötchen im Magen führte uns die Reise dann wieder Richtung Süden. Ein herrlicher Trip durch das sonnige Emsland, durch den Teutoburger Wald und die hessischen Berg- und Waldgebiete Richtung Fulda. Dort warteten am frühen Abend schon sehnsüchtig die beiden Chefs André (Junior) und Joachim Sinkewitz (Senior) auf die Jury-Karawane aus dem Norden.

Die Firma Willi Möller ist seit 1923 in der Zweiradbranche tätig. Bis zu ihrem Tod vor einigen Jahren sei die Oma noch jeden Tag in der Firma gewesen und habe die die Belegschaft bekocht. Seit 1977 arbeitet das Unternehmen als Vertragshändler für Kawasaki, 1997 wurde Peugeot Scooters aufgenommen und 2012 kam die Marke KTM hinzu.Präsentiert werden die Modelle in einem knapp 600 m² äußerst großzügigen Showroom. Weil außerplanmäßig zwei Mitarbeiter das Unternehmen verlassen mussten, besteht das Team Möller gegenwärtig neben den beiden Chefs nur noch aus einem Werkstattmann: dem erfahrenen Rainer Nosek, schon ewig bei den Möllers in Fulda am Schrauben. Angesichts der beiden Volumenmarken Kawasaki und KTM und den Rollern von Peugeot eine wahre Herkulesaufgabe.

Und auch das gehört zu einem solchen Roadtrip: Am Abend wartetet nach getaner Juryarbeit ein unvergessliches brasilianisches Rodizio im Restaurant Toro Negro über den Dächern der Bischofsstadt Fulda. Fleischgenuss vom Allerfeinsten! Wie es weitergeht, erfahren Sie am kommenden Dienstag. Bleiben Sie unserem Roadtrip auf der Spur.

Hinweis in eigener Sache

Gerne würde ich Ihnen an dieser Stelle einen interessanten Artikel über das Cross-Selling von Ergonomie- und Sicherheitsprodukten empfehlen: Bikes: Das Geschäft mit der Individualisierung! Holen Sie sich Impulse für mehr Umsatz.

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