Rock'n'Rides „Blume des Bösen“ fürs Glemseck 101-Festival

Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Die düstere Lyrik des französischen Schriftsteller Charles Baudelaire stand Pate für den Namen eines spektakulären Bike-Umbaus auf Basis einer Triumph Speed Triple.

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Christian Schmiedt (li.) und dessen Team von Rock'n'Ride München entwarfen zusammen mit Glemseck-Macher Jörg Litzenburger die Triumph Speed Triple „Fleur du Mal“.
Christian Schmiedt (li.) und dessen Team von Rock'n'Ride München entwarfen zusammen mit Glemseck-Macher Jörg Litzenburger die Triumph Speed Triple „Fleur du Mal“.
(Foto: Triumph)

Die größte „Café Racer”-Veranstaltung in Deutschland, das Glemseck 101, sieht mit dem Umbau der Triumph Speed Triple „Fleur du Mal“ von Triumph München by Rock'n'Ride ein echtes Highlight. Das Event auf dem historischen Asphalt der ehemaligen Solitude Rennstrecke bei Leonberg geht vom 30. August bis 1. September in seine achte Runde.

Für die achte Auflage des Events „Glemseck 101” haben sich die Umbau-Profis von Triumph München by Rock'n'Ride etwas ganz Besonderes einfallen lassen: „Fleur du Mal", die „Blume des Bösen", heißt das 2013er Glemseck 101-Bike. Und die radikal umgebaute Speed Triple hält zu 101 Prozent, was der Name verspricht.

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Das Leitmotiv für den außergewöhnlichen Umbau der Speed Triple fand Jörg Litzenburger, Macher des Glemseck 101, in der düsteren Lyrik des französischen Schriftstellers Charles Baudelaire. Zusammen mit dem Münchner Triumph-Händler und Motorrad-Enthusiasten Christian Schmiedt und dessen Team entwarf Jörg Litzenburger die „Fleur du Mal“, ein bedingungsloses, auf das Wesentliche reduzierte Custom-Bike.

Ob das die hochkant gestellten Doppelscheinwerfer sind, die ihre Entsprechung in der V2-Auspuffanlage von BOS/Zard wiederfinden, die Kineo-Speichenfelgen von Acewell, oder die von der Münchner Sattlerei Sam gefertigte Spezialsitzbank, deren rote Nähte mit den roten Kleinstkomponenten und dem „Fleur-du-Mal“-Schriftzug korrespondieren – die Glemseck-Speedy bietet derart viele bis ins kleinste Detail ausgeklügelte Teile, die der Philosophie dieses Bikes eine eigene Seele geben.

Glemseck-Macher Litzenburger hat die Speed Triple ganz bewusst als Basis für diesen exquisiten Umbau gewählt: Der raue Dreizylinder und das originäre Hooligan-Auftreten der Speedy sind in seinen Augen geradezu idealtypisch für die reine Fahrlehre, die in Glemseck so sehr gelebt und verehrt wird. Darüber hinaus wollten Litzenburger und Schmiedt von Rock'n'Ride ein Bike komponieren, das als Inspiration für weitere Umbauten dienen kann, sich gleichzeitig aber auch in einem finanziell machbaren Rahmen bewegt. Das ist mit diesem Bike wohl in jeder Hinsicht gelungen. Mitgeholfen haben auch die unterstützenden Partnern und Sponsoren von Acewell, LSL, BOS/Zard und der Sattlerei Sam. Denn am Ende ist es auch ihre schwarze Blume, die vom 30. August bis zum 1. September beim Glemseck 101 auf der ehemaligen Solitude-Rennstrecke in der Nähe von Leonberg erstrahlen wird.

Die Speed Triple ist zugleich ein Statement dafür, dass in Glemseck nicht nur luftgekühlte Ein- oder Zweizylinder willkommen sind, sondern alle – auch moderne Maschinen. Drei Tage brennendes Benzin mit verschiedenen Rennen, ausgelassene Partystimmung mit heißer Live-Musik verschiedener Bands und das besondere Flair machen die Veranstaltung im Südwesten der Republik zu einem Pflichttermin für jeden Café Racer-Fan: Bis in die 60er-Jahre haben sich auf der legendären Solitude-Rennstrecke rund um das Glemseck die Legenden des Motorsports packende Duelle geliefert. Vom 30. August bis 1. September feiert das Glemseck 101 die Fortsetzung dieser Tradition.

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