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Rückruf: BMW S 1000 RR

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jan Matzke-Volk

Eine mögliche Rissbildung an der Vor- und Rücklaufleitung des Ölkühlers führt weltweit knapp 2.900 Superbikes in die Vertragsbetriebe. Es ist bereits die dritte Rückrufmeldung der Behörden für das Modell.

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Der BMW S 1000 RR droht Ölverlust.
Der BMW S 1000 RR droht Ölverlust.
(Bild: BMW Motorrad)

BMW-Motorrad hat einen weiteren Rückruf für sein Sportmodell S 1000 RR bestätigt. Man habe bei laufenden Feldbeobachtungen festgestellt, dass sich im Bereich der Pressverbindung am Ölkühlerschlauch über die Laufzeit kleine Risse bilden könnten, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt bei 470 hierzulande registrierten Bikes vor austretendem Öl, das in den Verkehrsraum gelangt.

Die Maschinen stammen aus dem Bauzeitraum Dezember 2018 bis Oktober 2019. „Betroffene Fahrzeuge werden vor Auslieferung an Kunden umgerüstet. Fahrzeuge, die bereits in Kundenhand sind erhalten ebenfalls neue Bauteile. Alle betroffenen Kunden werden schriftlich informiert“, sagte der Sprecher. Laut KBA wird der Ölkühler ersetzt. Die Aktion mit dem internen Code „0000170600“ ist weltweit für knapp 2.900 Exemplare vorgesehen.

Es ist bereits die dritte Rückrufmeldung der Behörden für das Superbike in diesem Jahr. Eine fast gleichlautende Meldung von Ende Juli (Aktionscode „0000170500“ betraf laut dem Sprecher ausschließlich Fahrzeuge der ersten Vorserie, die nicht für den Verkauf an Endkunden freigegeben waren. Bekannt war bereits eine Aktion wegen einer möglicherweise eingeschränkten Ölversorgung des Getriebes.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist