Schuberth: Finanzfundament für die nächsten sechs Jahre

Der Magdeburger Helmhersteller Schuberth schloss das Geschäftsjahr 2015 mit langfristiger Refinanzierung bis 2020. Partner ist die BlueBay Asset Management.

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Jan-Christian Becker, Schuberth-CEO, freut sich über den Refinanzierungsdeal.
Jan-Christian Becker, Schuberth-CEO, freut sich über den Refinanzierungsdeal.
(Foto: Schuberth)

Schuberth hat sich nach eigenen Angaben 2015 mit seinen Produkten erfolgreich am Markt verteidigt und seine Position erheblich ausgebaut. „Dank der 2013/2014 erfolgten Umstrukturierung und der Umsetzung von Wachstumsinitiativen konnte eine nachhaltige Steigerung von Umsatz und Ergebnis im Jahr 2015 erreicht werden.“ Dies werde untermauert durch den im Dezember 2015 erfolgten Abschluss einer langfristigen Unternehmensfinanzierung mit dem Partner BlueBay Asset Management.

Die sechsjährige Refinanzierung sichere die Schuberth-Gruppe das weitere Wachstum und sei die Grundlage für neue Investitionen am Standort Magdeburg. Schuberth wurde bei dem Refinanzierungsprozess durch DC Advisory, eine der führenden Corporate-Finance-Beratungen für mittelständische Firmen in Deutschland, unterstützt.

Auch Dr. Hanno Schmidt-Gothan, Partner bei der Perusa GmbH, betont, dass „die eingeleiteten Maßnahmen nach Übernahme durch den Perusa Partners Fund zwei sehr erfolgreich Jahre gewesen sind“. Dies spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider.

Schuberth konnte die Zahl seiner Mitarbeiter sowohl am Standort als auch international erheblich steigern und beschäftigt derzeit circa 400 Mitarbeiter (Vergleich 2013: 290 Mitarbeiter). Die Wachstumsstrategie werde auch 2016 fortgesetzt. „Die Investitionen in die Entwicklung, neue Produkte und Produktionstechnik am Standort Magdeburg werden im Jahr 2016 mit über sechs Millionen Euro eine neue Rekordmarke erreichen“ betont Jan-Christian Becker, CEO der Schuberth-Gruppe. Durch diese Maßnahmen und insbesondere durch Kooperationen mit Partnern wie 3M, Touratech, Avon und Ceotronics wird eine weitere Umsatzausweitung erwartet. Hervorzuheben ist die Kooperation mit dem US-Partner 3M, der durch seine Technologien ermöglicht, verbesserte Werkstoffe in der Helmproduktion von Polizei- und Militärhelmen einzusetzen.

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