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Schwabenpfeile, die nichts dem Zufall überlassen

| Autor / Redakteur: Markus Lauer / Martina Eicher

Das Unternehmensportrait vom Gewinner „Motorradhändler des Jahres 2012“, Zweirad Trinkner aus Löchgau.

Daumen hoch: Achim Trinkner und sein Team sind „Motorradhändler der Jahres 2012“.
Daumen hoch: Achim Trinkner und sein Team sind „Motorradhändler der Jahres 2012“.
(Foto: Johannes Untch )

„Motorradhändler des Jahres 2012“ ist Zweirad Trinkner aus Löchgau. Der Betrieb zeigte in der Jury-Gesamtbewertung das insgesamt rundeste Bild im Wettbewerbsfeld. Das Unternehmen ist seit 40 Jahren als Motorradhändler der Marken Honda und Piaggio tätig. Seit 2011 ist Ducati mit im Trinkner-Boot. Die Firma ist über Jahre stetig und solide gewachsen und wirkt frisch, jung und dynamisch. Achim Trinkner dreht im Speckgürtel von Stuttgart und Heilbronn ein großes Rad und weist beeindruckende Umsatzzahlen auf. Das Gebäude und sein Areal sind wunderschön gestaltet; es gibt ein großes Parkplatzangebot. Der Showroom ist riesig und bietet reichlich Platz für Unmengen Hondas, Piaggios und gebrauchte Bikes. In der separaten und sehr edel eingerichteten Ducati-Welt fühlten sich die staunenden Jury-Mitglieder sofort wohl. Die Bikes stehen mit ausreichend Zwischenraum auf dem schwarz gefliesten Fußboden. Die Wände zieren Zubehör- und Tuningteile, und in den Glasvitrinen findet der Duc-Fahrer eine große Auswahl an Fanartikeln. Auch die Bekleidungsecke lässt keine Wünsche offen und bietet dem Kunden alles, um sich Ducati-konform in Schale zu werfen – sei es auf dem Motorrad oder in der Freizeit. Den ganzen Showroom sowie die Kundenbetreuung managt ein eigens eingestellter Ducati-Verkäufer. Im Untergeschoss des Gebäudes residiert der externe Fahrradhändler „MB Radsport“, dessen Kunden auch für Laufkundschaft in Trinkners Laden sorgen.

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Reichhaltiges Bekleidungsangebot

Im reichhaltigen und sehr erfolgreich laufenden Bekleidungsangebot wird jeder Biker, dessen Sozia und jede Bikerin fündig. Trinkner ist seit Langem Motoport- und Dainese-Partner und hat eine schier unglaubliche Auswahl an Klamotten und Helmen zu bieten, die viele Filialisten alt aussehen lassen. Da es weit und breit keine vergleichbare Vielfalt gibt, kommen viele Motorradfahrer extra dafür nach Löchgau. Den Bekleidungsverkauf managt bei Trinkner Sarah Zentmaier. Alle anderen im Verkauf arbeitenden Mitarbeiter können ebenfalls verkaufen und unterstützen, wenn es brennt. Die gleichen Superlative findet man in der Zubehörabteilung. Sie bietet wirklich alles, was man zum Reisen, Verschönern oder Umbauen benötigt – und das inklusive fachkundiger Beratung. Der hier agierende Verkäufer kennt jedes Teil „beim Namen“ und weiß, für welche Maschine es was auf dem Markt gibt. Der Facebook-Aufritt brummt und wird von drei Mitarbeitern – inklusive Achim Trinkner himself – gepflegt. Hier werden neue Modelle, Events, Ausfahrten und Sonderaktionen gepostet. Außerdem versendet der Honda-Händler sechsmal pro Jahr einen eigenen Newsletter an 3.700 Empfänger. Damit die Kunden in seinem Geschäft immer einen kompetenten Ansprechpartner finden, hat Trinkner 2012 zusätzlich einen Meister, einen Mechaniker und eine Fachkraft für die Kundendienstannahme eingestellt. Die gesamte Crew besteht mittlerweile aus zwölf Angestellten und vier Azubis. Um die Werkstatt auch im Winter auszulasten, gibt es spezielle Angebote: Beispielsweise holt ein Mitarbeiter das Motorrad eines Kunden kostenlos ab, wenn dieser Wartungs- oder Reparaturarbeiten ab einem Wert von 200 Euro in Auftrag gibt oder es für 100 Euro über den Winter einlagert und dazu einen Frühjahrscheck für 127 Euro bucht. Dieses Angebot kommt bei den Kunden gut an; 2011 nutzten etwa 60 Biker die Offerte. Auch beim Motorradverkauf rollt der Rubel: 2011 verkaufte Trinkner 598 neue Motorräder. Etwa 30 Prozent davon wurden finanziert. Sucht jemand ein gebrauchtes Bike, wird er bei einer Auswahl von 80 Stück aller Couleur in der Regel fündig. Die gesamte Palette finden Interessenten bei mobile.de und autoscout24.de. Die Liste wird täglich aktualisiert, da Trinkner auch aktiv Gebrauchte dazukauft. Für Gelegenheitsbiker oder einen rasanten Wochenendtrip stehen diverse Mietmotorräder und -großroller zur Verfügung.

Ein Kompetenzzentrum rund ums Motorrad

Trinkner wäre nicht Trinkner, wenn er sich auf seinen Lorbeeren ausruhen würde. Er hat klare Vorstellungen davon, was in fünf Jahren sein soll: Er will seinen regionalen Status als Nummer eins weiter ausbauen und als Ducati-Händler überregional bekannt sein und sich etablieren. Achim Trinkner möchte, dass sein Geschäft in Löchgau bei den süddeutschen Motorradfahrern ein Begriff für Qualität und Kompetenz wird. Ein weiteres Ziel ist, seine Arbeit, seine Familie und die Freizeit in ein gesundes Verhältnis zu bringen. Vor vier Jahren ist Trinkner bereits beim Award angetreten und hat damals auf Anhieb einen Platz unter den Top Ten erreicht. Diese Urkunde hat er damals im Eingangsbereich unter Glas im Boden eingelassen. Stolz präsentiert er den Kunden, die seinen Laden betreten, dieses wichtige Dokument. Mit der Hinzunahme der Marke Ducati ist Trinkner in eine neue Dimension vorgestoßen und erfreut sich wachsender Beliebtheit nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus. Trinkner versteht es, die Kunden bei Laune zu halten. Die Events kommen beim Bikepublikum gut an. Mit Businessplänen, die der Chef zusammen mit der Honda-Unternehmensberatung anfertigt, fährt der schwäbische Unternehmer gut und überlässt nichts dem Zufall, schon gar nicht den betriebswirtschaftlichen Erfolg. Fazit: Der ganze Trinkner-Betrieb wirkt durchdacht und strukturiert, ist sehr sauber und gepflegt. Das „Drehmoment“ der ganzen Truppe ist kräftig, und die Firmenphilosophie lautet: Kunden zu Fans machen. Trinkner ist ein würdiger Vertreter der Szene und sein Unternehmen ein echtes Kompetenzzentrum rund ums Motorrad. Die Truppe zeichnet aus, dass sie sich stets verbessern möchte. Die Redaktion von »bike und business« und die Sponsoren gratulieren Achim Trinkner und seinem Team zu diesem großartigen Erfolg, der sie weiter anspornen soll! Wir sind schon gespannt, welchen prominenten Ehrenplatz die Schwabenpfeile für die Award-Trophäe diesmal in ihrem Showroom finden.

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