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Sena: Kommunikation mit System

Redakteur: Fabian Pfeiffer

Mit dem neuen Modell 30K präsentiert Sena ein Kommunikationssystem, das keine Wünsche offen lassen soll. Das System wurde mit gleich zwei Übertragungstechnologien ausgestattet.

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Die Helmhalterung des 30K ist mit dem bekannten 20S-System kompatibel.
Die Helmhalterung des 30K ist mit dem bekannten 20S-System kompatibel.
(Bild: Sena)

Neben den Verbindungsoptionen auf Bluetooth-Basis kann der Benutzer des neuen Sena-Kommunikationssystems 30K auch auf die Mesh-Intercom-Vernetzung zurückgreifen, die ideal für die Kommunikation in Gruppen und über größere Distanzen geeignet ist. In Kombination mit einem Smartphone integriert das Sena-System so die weltweiten Mobilfunknetze in die Kommunikation.

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Je nach Anspruch des Fahrers, der jeweiligen Situation in Sachen Anzahl der Gesprächspartner sowie der benötigten Reichweite kann das neue Sena-System auf verschiedene sich ergänzende Technologien zurückgreifen. Zudem bietet es eine Schnellladefunktion, optional eine praktische Wifi-Docking-Station und ist mit der Helmhalterung des bekannten 20S-Systems kompatibel.

Für alle Verbindungen mit Bluetooth-fähigen Geräten wie etwa Navigationssystemen, Smartphones oder Multimedia-Playern ist das System mit einem leistungsfähigen Bluetooth 4.1-Chip ausgestattet. Zudem bietet diese Technologie eine verlässliche Basis für alle Intercom-Verbindungen mit drei weiteren Nutzern, die sich in der näheren Umgebung befinden. Wenn besonders leistungsfähige Verbindungen mit einer größeren Gruppe an Partnern oder über größere Distanzen gefragt sind, kommt die neue Mesh-Intercom-Technologie zum Einsatz. Mit dieser Technik – genau gesagt dem „Private Mode“ – können bis zu 16 Fahrer miteinander kommunizieren. Der große Vorteil dabei: Die Geräte aller Nutzer sind mit einem Knopfdruck mit allen anderen in der Gruppe verbunden.

Auch bei sich verändernden räumlichen Abständen innerhalb der Gruppe – eine typische Situation bei Gruppenausfahrten mit Motorrädern – bleiben die Verbindungen erhalten, da in einem Mesh-Netzwerk alle Teilnehmer als Relaisstationen fungieren. Dadurch kann (bei mindestens fünf Teilnehmern im Netzwerk) eine Gesamtreichweite von bis zu acht Kilometern erreicht werden. Ein weiteres Plus der Mesh-Technologie: Wenn ein Teilnehmer, der zuvor von der Gruppe getrennt wurde, wieder zu dieser aufschließt wird die Netzwerkverbindung automatisch wieder hergestellt. Ein erneutes Pairing wie bei Bluetooth-Systemen ist nicht notwendig. Die Mesh-Intercom-Technologie lässt außerdem dem User die Wahl: per Knopfdruck kann alternativ zum „Private Mode“ des eigenen Netzwerks auch ein „Public Mode“ aktiviert werden. In diesem Modus ist der User dann mit allen 30K-Nutzern innerhalb eines Umkreises von bis zu 1,6 Kilometern verbunden.

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