SIP Scootershop: Asphaltabenteuer im Süden

2.600 Kilometer blanker Spaß auf heißem Asphalt

| Redakteur: Janine Schmidl

Das SIP-Team machte eine Vespatour durch die Schweiz, Südfrankreich und Italien.
Das SIP-Team machte eine Vespatour durch die Schweiz, Südfrankreich und Italien. (Foto: SIP Scootershop)

Das SIP-Team war wieder unterwegs: Dieses Jahr ging es mit zwölf Vespas durch die Schweiz nach Südfrankreich und über Italien wieder zurück.

Der Vespakult begeistert und verbindet Menschen nicht nur in Europa, sondern weltweit. Manche Vespisti treiben es dabei auf die Spitze: Sie setzen sich in Asien in ein Flugzeug und fliegen einmal um die halbe Welt, nur um das SIP-Scootershop-Geschwader auf seiner verrückten Reise zu begleiten.

Ralf Jodl, Geschäftsführer des Vespa-Spezialisten, plaudert aus dem Tour-Tagebuch: „Hoch motiviert starteten wir den Trip bei lauen Temperaturen in Landsberg am Lech. Er führte uns am Bodensee vorbei Richtung Chur, bei Regen über Oberalp und Furkapass und endete vorerst im schweizerischen Münster. Kleiner Zwischenfall: Ein junger Hund sprang - in seiner gottgegebenen Spiellaune - unvermittelt in einer engen Kehre auf die Straße. Ein missglücktes Ausweichmanöver brachte einen unserer Scooteristen zu Fall. Den Schrecken noch tief in den Knochen, blieben selbige zum Glück ungebrochen und nach einem Besuch in der Röntgenkabine konnte die Fahrt trotz geprelltem Fuß und kleineren Blessuren weitergehen. Bis wir auf 1.700 Meter über dem Meeresspiegel eine kleine Berghütte erreichten, die uns Unterschlupf bot. Übrigens können auch die Tierfreunde unter Euch aufatmen: Der Hund blieb unverletzt.

Pflichttermin: Besuch eines Vespa-Museums

Der nächste Morgen überraschte uns mit einem herrlichen Ausblick ins Tal, der uns bei der nächtlichen Anreise verborgen geblieben war. Frisch ging es nun weiter zu Rocco´s Vespastore nach Martigny. Während dem Unfallfahrzeug dort die letzten Wehwehchen hinfort gezaubert wurden, durften wir Roccos neues Vespa-Museum besichtigen, in dem er von beinahe jeder Serie, die jemals produziert wurde, ein Modell im Originallack präsentiert.

Ab auf die Autobahn

Der Mont Blanc blieb uns auf Grund von Nebel verborgen, trotzdem ging es weiter durch die Olympiastadt Albertville. Dort gibt es herrliche Bodenwellen, die unschuldige Zündkerzenstecker aus ihrer Halterung schütteln und in der Mitte zerbrechen lassen wie Knäckebrot. Bei 40 Grad Celsius macht Autobahn am meisten Spaß und wir reiten in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops über Grenoble in Richtung Ziel. Noch immer sind wir uns nicht sicher, ob unsere hochsensible Schutzbekleidung oder die bedrohliche Geschwader-Formation die teilweise heftigen Gefühlsregungen bei den Lkw- und Autobesatzungen auslöste.

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