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SIP Scootershop: Wallen mit der Vespa

| Redakteur: Melissa Mager

Dieses Jahr fand zum ersten Mal die Vespa-Wallfahrt vom SIP Scootershop statt. Es ging von Landsberg an den Hohen Peissenberg.

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Dieses Jahr hat SIP Scootershop zum ersten Mal eine Wallfahrt veranstaltet. Es ging von Landsberg zum Hohen Peissenberg.
Dieses Jahr hat SIP Scootershop zum ersten Mal eine Wallfahrt veranstaltet. Es ging von Landsberg zum Hohen Peissenberg.
(Bild: SIP Scootershop)

25 Jahre SIP Scootershop – Customroller, Openday, Joyride und Tacho Karacho. Ein Feuerwerk an Veranstaltungen und jetzt eine Rollerwallfahrt. Wie geht das zusammen? Die Eindrücke der Tour hat Geschäftsführer Ralf Jodl in seinem Blog zusammengefasst (mit freundlicher Genehmigung des Autors):

SIP Scootershop Wallfahrt

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„Ja klar, wir haben in den letzten Jahren viel gearbeitet, Teile entwickelt, uns am Telefon heiser geredet und bis nachts Pakete gepackt. Wir haben Videos, Kataloge und Flyer produziert, Events unterstützt und selber durchgeführt. Doch ob alles letztendlich zum Erfolg Frieden führt und dir nicht den Spaß am Hobby nimmt, steht auf einem andern Stern. Erfolg ist nicht alles. Morgens zufrieden in die Arbeit gehen zu können, Kontakt zu Rollerfahrern aus der ganzen Welt zu haben und mitzuhelfen, dass die Designikone Vespa nicht aus unserem Straßenbild verschwindet ist ein Privileg.

Wir wollten mit dieser Rollerwallfahrt unseren Dank dafür zum Ausdruck bringen, dass nicht alles selbstverständlich ist, nicht alles auf unserem eigen Mist wächst, manche Dinge eben passieren. Bei unserer täglichen Arbeit hier bei SIP Scootershop, aber auch bei uns im Privaten.

Rund 200 Rollerfahrer hatten sich am 14.09.2019 bei SIP Scootershop in Landsberg zur 1. Rollerwallfahrt eingefunden. Die einen wollten einen schönen Saisonabschluss, die anderen noch eine coole Tour. Doch die meisten fanden diesen Gedanken gut, Gott für das Gute Dank zu sagen und ihn um Hilfe bitten, für das Schwere, was jeder mit sich so herumträgt. Wir haben zusammen in der Früh eine Messe mit Pfarrer Karl Klein aus Altenstadt in unserer Team-Küche gefeiert. Der junge Pfarrer ist selbst ein leidenschaftlicher Rollerfahrer. Einige aus dem Team haben sich musikalisch und inhaltlich daran beteiligt. Anschließend fand die Rollersegnung statt. Unsere 150 Medaillen mit Magnet für die Vespa mit dem Bild der Mutter Gottes vom Hohen Peißenberg waren ruckzuck vergriffen.

Nach dem Weihwasser gings ab zum Corso. Diesmal nicht Richtung Ammersee sondern über das schöne Fuchstal entlang der alten Via Claudia rüber über den Lech Richtung Birkland. Eine super Strecke die durch die Moränenlandschaft, geformt durch die Gletscher der letzten Eiszeit, ging. Kurven, enge Straßen, kleine Dörfer. 20 km südlich von Landsberg eine Landschaft wie im tiefsten Gebirge.

Oben auf dem Peissenberg dann ein Blick bis über den Ammersee hinaus nach Norden und im Süden lag der Alpenkamm zu Füßen. Das Leben kann einfach sein: Sonne, Augustiner und ein Burger.

Zum Abschluss feierten wir noch eine Dankandacht in der Kirche. Es ist ja nicht nur ein Joyride, sondern eine Wallfahrt. Pfarrer Friedeman Steck von der evangelischen Studentengemeinde München war nun ebenfalls mit dabei. Pfarrer Steck organisiert an Christi Himmelfahrt immer den großen Münchner Roller Corso. Der nächste findet als Benefiz Corso am 28. September 2019 statt. In der Bibelstelle ging es über 10 von Jesus Geheilten, von denen sich nur einer bei ihm bedankt hatte. Ähnlich wie bei uns. Wir erhalten auch viel, doch Gott Danke dafür zu sagen vergessen wir oft. Um das symbolisch nachzuholen brachten alle ihre Helme zum Altar. Als Dank für Gutes, als Bitte für Schweres. Ein bewegendes Bild. Ein schöner Abschluss eines gelungen Tages, der scheu als Experiment begonnen hat und mit einem Grinsen zu Ende ging. Danke euch allen, die mit dabei waren!

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