SIP: Vespa-Feeling auf der Zugspitze

„Gleichförmigkeitsfahrt“ nach Garmisch-Partenkirchen

| Redakteur: Viktoria Hahn

Einen Teil der Route ging es am tiefblauen Walchensee entlang über Vorderriß ins schöne Engtal.
Einen Teil der Route ging es am tiefblauen Walchensee entlang über Vorderriß ins schöne Engtal. (Bild: SIP Scootershop)

Nach der „Trofeo della Baviera“ vergangenes Jahr veranstaltete Frank Henkel am 23. Juni 2018 seine zweite „Rohrlenker“-Tour, diesmal im malerischen Garmisch-Partenkirchen, etwa 80 Kilometer von den SIP-Headquarters entfernt.

Die vom SIP Scootershop mitorganisierte Tour Ende Juni wurde als „Audax“ gefahren, eine ursprünglich aus dem Radsport kommende Art einer Gleichförmigkeitsfahrt. In der Vespa Szene hat sich eine Abwandlung durchgesetzt bei der man eine fixe Startzeit hat und möglichst nah an dieser Zeit durch die Lichtschranke rollen muss um sechseinhalb Stunden später seine persönliche Ziel-Einfahrzeit wieder so exakt wie möglich zu treffen.

Zwischen diesen beiden Messpunkten hatte Vespa-Sammler Frank Henkel zum zweiten Mal eine wunderbare Tour über kleine Straßen durch die Berge geplant die mit den alten Rollern riesigen Spaß machte. Jeder Teilnehmer erhielt ein Roadbook und die „Schnitzeljagd für Erwachsene“ konnte beginnen. Etwa 80 Rohrlenker Vespas trafen sich also früh um 7 Uhr 30 an der Talstation am Eibsee und mit der neuen imposanten Gondel ging es auf die Zugspitze. Zunächst gab es Frühstück, ein liebevoll handgenähtes Goodie-Bag mit einem T-Shirt und einigem mehr für jeden Teilnehmer.

Die Tour führte vom Eibsee nach Garmisch und über Mittenwald ins malerische Krün, den Ort mit der oberbayerischen Lüftlmalerei von der schon Barack Obama schwer beeindruckt war. Weiter ging es am tiefblauen Walchensee entlang über Vorderriß ins schöne Engtal den Ahornboden hoch bis schließlich auf 1200 Höhenmetern die Stempel-Station in der Speckalm wartete. Etwas unterhalb, direkt am Bach gelegen, konnten sich die Piloten bei Brotzeit und Getränken stärken und natürlich das Erlebte besprechen. Im Ahornboden stehen tausende, teils über 500 Jahre alte, knorrige Ahornbäume über das Tal verstreut – eine beeindruckende Kulisse für die Pause der Fahrer. Weiter ging es danach teils über private, mautpflichtige Straßen nach Mittenwald, Leutasch und zum Schluss zurück über Garmisch an den Eibsee. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende – What a ride!

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