So blüht der Autofrühling 2018

Die Stars und Neuheiten des 88. Genfer Automobilsalons

| Autor / Redakteur: Stefan Grundhoff / Jens Rehberg

Das gelingt dann schon eher coolen Studien wie dem Subaru Viziv Tourer, der Neuauflage des historischen Mini oder dem spektakulären Fenyr Supersport. Für die breite Masse gibt es mit Modellen wie Mazda-6-Kombi, Volvo V60, Kia-Ceed-Sportwagon, einem eleganten Peugeot 508 oder Hyundai Santa Fe jede Menge Neuheiten. Wer es noch familiärer mag, steigt in einen Familienkastenwagen wie den Citroën Berlingo oder den Peugeot Rifter (ehemals Partner), freut sich auf das Serienmodell des Skoda Vision X oder steigt in den neuen Mittelklasse-SUV Lexus UX.

Obwohl der neue VW Golf noch mehr als ein Jahr auf sich warten lässt und Ford auf dem Genfer Salon den neuen Focus überraschenderweise noch nicht im Gepäck hat, bietet die Kompaktklasse einige Neuheiten. Schicker als bisher anzuschauen und mit Hybridtechnik zeitgemäßer denn je, steht in Genf der neue Toyota Auris, der sich auf den meisten europäischen Märkten gegen den ebenfalls neuen Kia Ceed jedoch schwertun dürfte.

Doch Familienautos, Klein- und Kompaktwagen haben auf dem Genfer Salon traditionell wenig Chancen, ins Rampenlicht zu rollen, da Luxuskarossen und Sportwagen die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mehr im Rampenlicht will auch Seat stehen. Die zuletzt sehr erfolgreichen Spanier lassen ihre Topmodelle zukünftig unter einer eigenen Submarke mit Namen Cupra laufen. Edeltuner wie Brabus, Alpina, MTM und Co. haben am leistungsverliebten Genfer See ihren festen Platz.

Hybridmodelle: kaum Neuheiten

Und wem die blass überarbeitete Mercedes C-Klasse inklusive auf 390 PS erstarktem AMG C 43 zu dünn ist, kommt bei den potenten 800-PS-Versionen von Bodo Buschmann ins Schwärmen. Kaum weniger Leistung, aber mehr Elektrizität bietet die Konzeptstudie des 4,95 Meter langen Porsche-Mission-E-Sport-Turismo, einer 600 PS starken Kreuzung aus Cayenne und Mission E, die hohe Chancen auf eine Serienumsetzung hat. Bald zu kaufen: der 400 PS starke Jaguar i-Pace mit einer elektrischen Reichweite von fast 500 Kilometern. Ebenfalls mit mächtig Dampf unterwegs: der neue Lamborghini Urus.

Wenig wirklich Neues bietet der 88. Genfer Automobilsalon bei den Hybridmodellen. Der neue Toyota Auris bietet zwar Hybridantriebe mit 122 und 180 PS, dafür aber keine zeitgemäße Plug-In-Technik. Die gibt es beim ersten Hybridmodell aus dem Hause Bentley. Der Bentayga Plug-In-Hybrid wird von einer Kombination aus Dreiliter-V6-Turbo und einem Elektromotor angetrieben, die zusammen eine Leistung von 460 PS realisieren und den 2,5 Tonnen schweren Koloss 50 Kilometer rein elektrisch fahren lassen. Ebenfalls als Hybrid zu bekommen: eine Dieselversion der überarbeiteten Mercedes C-Klasse und der überarbeitete Mitsubishi Outlander. Auch wenn sich gerade die Hersteller aus Deutschland, Frankreich und Korea auch auf dem Genfer Autosalon zum modernen Saubermann-Diesel bekennen – ein wirklicher Kampf für den Diesel sieht anders aus.

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