Start-up einer Community für moderne Bikergirls

Das schweizerische Start-up „Girls on Bikes“ möchte zu Europas größter Community für motorradbegeisterte Frauen aufsteigen. Auf der Swissmoto 2018 ist der Knoten geplatzt und die Plattform gewinnt rasend schnell neue Freunde.

Eine neue Community-Plattform für Motorradfahrerinnen ist auf den Plan getreten: Girls on Bikes.
Eine neue Community-Plattform für Motorradfahrerinnen ist auf den Plan getreten: Girls on Bikes.
(Bild: Girls on Bikes)

Zum ersten Mal so richtig in der Öffentlichkeit tauchte die noch junge Community-Truppe rund um die Gründer Anja Tschopp (Head of Marketing & PR), Lorella Liuzzo (Head of Operations & Communication), Julia Brosi (Head of Strategy & Finance) und Patrik Fluck (Head of Creative & Digital) auf der Swismoto 2018 in Zürich auf. Das Medienecho war riesengroß und der Keim der ein Jahr zuvor in den kreativen Köpfen gepflanzten Businessidee ging auf. Zum Kernteam des Start-ups zählt außerdem noch Gabriella Todisco (Head of Events & Community).

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„Es geht um eine Gemeinschaft von Frauen, die die gleiche Leidenschaft für das Motorradfahren teilt. Girls on Bikes steht für starke und abenteuerlustige Frauen, die ihren eigenen Fähigkeiten vertrauen, Ängste und Vorurteile überwinden und andere Girls ermutigen, bestärken und inspirieren“, wie es auf der funktional auf dem neuesten Stand der Technik stehenden und visuell anmutenden, sehr ansprechenden Homepage des Start-ups, hinterlegt ist.

Die Girls on Bikes-Community möchte motorradbegeisterte Frauen zusammenbringen und den Austausch untereinander fördern. Durch wertvolle Informationen, Kurse, gemeinsame Ausfahrten und coole Events soll der Einstieg in die Motorradwelt erleichtert und die Community bestärkt werden. Girls on Bikes soll vernetzen, weiterhelfen und für das Biken generell begeistern.

Im Unterschied zu bereits bestehenden Frauenportalen im Netz kommen die Macherinnen (und der Macher) von Girls on Bikes aus der Züricher Tech- und Hochschulszene. Was sie zudem eint: Sie sind alle kreativ und sehr jung, sprich Anfang bis Mitte oder Ende zwanzig, überdurchschnittlich gebildet und sprühen vor Energie und unternehmerischem Esprit. Die Führungscrew arbeitet zumeist schon in anderen kreativen Jobs, befindet sich in Ausbildung oder studiert noch, hat aber bereits Erfahrungen in der Szene gesammelt, etwa bei der Federation Motocycles Suisse (FMS), bei Motorradzeitschriften oder im Rennsportbereich zum Beispiel im Team von Tom Lüthi. Das führt dazu, dass die Bikefreaks nach getanem Tagwerk oft noch bis tief in die Nacht an ihrem eigentlichen Lieblingsprojekt, Girls on Bikes, weiterarbeiten. Start-up-Kultur at its best.

Die attraktiven schweizerischen Powerbikerinnen gehen selbstbewusst mit dem Thema Weiblichkeit um, haben kein Problem mit Grid Girls und attraktiven Bikeposings, es darf nur nicht sexistisch werden. Für die Generation Selfie und Poweruser auf Instagram und Youtube jedenfalls scheint es ganz selbstverständlich zu sein, täglich Filme und Fotos mit hohem künstlerischen Anspruch zu produzieren und hochzuladen.

Die neue Bike-Weiblichkeit

„Unsere Kandidatinnen müssen weder Mannweiber noch Sexbomben in Bikini und High Heels sein, sondern ganz normale junge Frauen. Es geht uns um eine Gemeinschaft von Frauen, welche die gleiche Leidenschaft fürs Motorradfahren teilt – Leidenschaft, Freiheit und Frauenpower“, sagt Lorella Liuzzo gegenüber der schweizerischen Zeitschrift „Blick“ „Wir wollen den Begriff ‘Girls on Bikes’ mit einer neuen Bedeutung füllen“, ergänzt Anja Tschopp, die als Tochter eines Werkstattbetreibers im schweizerischen Eich aufgewachsen ist. Liuzzo und Tschopp bilden zusammen das Gesicht von Girls on Bikes in der Öffentlichkeit.

„Wir sind regelrecht überrannt worden von Frauen“, freut sich Anja Tschopp, die Pressechefin des Start-ups, bezugnehmend auf den Auftritt von Girls on Bikes auf Instagram, Facebook und Youtube und wird mit diesem Satz in der eidgenössischen Presse rauf und runter zitiert. Inzwischen folgen bereits über rund 12.000 User hauptsächlich aus der Schweiz, aber auch aus den benachbarten deutschsprachigen Ländern, den digitalen Plattformen von Girls on Bikes.

Rasantes Mitgliederwachstum

Worum geht es bei der Female-Rider-Community noch? Es gibt Tipps für Frauen, die gerne Töff (wie das Motorrad in der Schweiz liebevoll genannt wird) fahren wollen, aber gehemmt sind, ihre Träume zu verwirklichen. Authentische Stories von Frauen, die ihre ganz persönliche Bikegeschichte erzählen, ziehen in ihren Bann. Die angebotenen gemeinsamen Ausfahrten mit Instruktorinnen von Girls on Bikes, die Rideouts, kommen so gut an bei den schweizerischen Motorradfahrerinnen, dass die Events stets in Nullkommanichts ausgebucht sind.

Die Plattform wird unterstützt von Sponsoren und Kooperationspartnern wie zum Beispiel Moto Mader (BMW, Yamaha, KTM, Suzuki)

, dem Lifestylegetränkeanbieter Cafè Lattesso (Innoprax AG)

, Etrex, der Boutique für digitale Evolution, der Swissmoto (Messe Zürich) und Federation Motocycles Suisse (FMS).

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