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Super Bowl 51: Easy Rider wirbt für Autohersteller

| Autor: Christoph Seyerlein

Traditionell legen sich Firmen besonders ins Zeug, wenn sie sich dazu entschließen, im Rahmen des Super Bowls zu sündhaft teuren Preisen Werbung zu schalten. Die Spots der Autobauer bestechen auch in diesem Jahr wieder mit Kreativität.

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Lexus inszeniert in seinem Super-Bowl-Werbespot den LC 500 mit einer Tanzperformance.
Lexus inszeniert in seinem Super-Bowl-Werbespot den LC 500 mit einer Tanzperformance.
(Bild: Lexus)

Wenn sich in der Nacht von Sonntag auf Montag unserer Zeit die New England Patriots und die Atlanta Falcons im 51. Super Bowl gegenüberstehen, steigt in Houston nicht nur das größte Einzelsportereignis, sondern vermutlich auch die teuerste Werbeschlacht der Welt. Der US-Fernsehsender Fox verlangt in diesem Jahr für 30 Sekunden Werbezeit erstmals über 5 Millionen Dollar.

Doch die Aussicht auf ein gigantisches Publikum – weltweit werden über eine Milliarde Zuschauer erwartet – ist für die werbenden Firmen offenbar auch in diesem Jahr verlockend genug, um diese irrsinnigen Summen zu investieren.

Traditionell schalten einige Autohersteller im Rahmen des Super Bowls extra für das Finale der amerikanischen Football-Liga NFL entworfene Werbespots. So auch in diesem Jahr, wenn Audi, Ford, Kia, Lexus, Honda, Mercedes, Hyundai und Buick auf Kundenfang gehen. Neben den horrenden Kosten für den attraktiven Sendeplatz nehmen die Hersteller auch für die Produktion der häufig originellen Spots viel Geld in die Hand.

Mercedes setzt auf Easy Rider Peter Fonda

So hat Mercedes beispielsweise in diesem Jahr für die Regie seine Spots „Easy Driver“ extra die Oscarpreisträger Joel und Ethan Coen engagiert. Als Special Guest tritt im Clip der wahre Easy Rider Peter Fonda auf. Mithilfe des Spots will Mercedes den AMG GT Roadster in den USA promoten.

Ford sichert sich den besten Platz

Den begehrtesten aber auch teuersten Werbeplatz hat in diesem Jahr Ford ergattert. Nach drei Jahren Abstinenz von der Super-Bowl-Bühne des Herstellers bekommen die US-Zuschauer den Spot „Go Further“ direkt zwischen Münzwurf und Kickoff zu sehen. Die Marke legt dabei den Fokus auf neue Mobilitätsangebote und Technologien, statt ein ausgewähltes Auto zu bewerben.

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