Super Bowl 53: Die Auto-Werbespots

Kosten für 30 Sekunden: Mehr als 5 Millionen Dollar

| Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Jakob Schreiner

Chevrolet setzt den Silverado mit Hilfe von Lego in Szene.
Chevrolet setzt den Silverado mit Hilfe von Lego in Szene. (Bild: Chevrolet / Youtube-Screenshot)

Der Super Bowl ist nicht nur das größte Einzelsportereignis der Welt, sondern auch ein gigantisches Werbespektakel. Im Gegensatz zur Motorradbranche trägt auch die Autoindustrie mit einigen aufwändig produzierten Spots dazu bei – eine Auswahl.

Am Ende gewannen mal wieder die New England Patriots. Das 13:3 im Super Bowl 53 in Atlanta gegen die Los Angeles Rams bedeutete für die Franchise aus Boston um Quarterback Tom Brady und Headcoach Bill Belichick den sechsten Titel innerhalb der letzten 18 Jahre. Doch auch die Show rund um das größte Einzelsportereignis der Welt war wieder enorm.

In den USA schauen jedes Jahr über 100 Millionen Menschen das Finale der National Football League (NFL). Ein größeres Publikum ist für Werbetreibende auf einen Schlag kaum zu bekommen. Das wissen natürlich auch die ausstrahlenden Sender und verlangen absurde Preise für die gefragten Werbeplätze. In diesem Jahr ließ sich CBS 30 Sekunden Werbezeit Medienberichten zufolge mit Preisen zwischen 5,1 und 5,3 Millionen Dollar vergolden.

Nach wie vor finden sich auch in der Autoindustrie genügend Marketingverantwortliche, die dieses Spiel mitspielen und das ganz große Geld in die Hand nehmen, um beim Super Bowl mit der eigenen Marke präsent zu sein. So auch 2019. Es folgt eine Übersicht der diesjährigen Auto-Spots. Leider waren keine Motorrad-Clips dabei. Die Zweiradbranche kann sich die horrenden Werbepreise nicht leisten.

Toyota: Frauen-Power und Supra-Power

Toyota war in diesem Jahr mit gleich zwei Spots vertreten. Dabei setzten die Japaner einmal auf echtes Storytelling und einmal auf einen eher klassischen Auto-Streifen. Den RAV4 Hybrid bewarb Toyota mit Hilfe von Antoinette „Toni“ Harris. Sie will die erste Frau werden, die in der NFL Football spielt. Aktuell ist Harris am East Los Angeles College aktiv. Im Spot wird dargestellt, wie unwahrscheinlich jene Geschichte ist. Toyota zieht dann den Vergleich zum RAV4 Hybrid, der aus Sicht der Japaner offenbar auch ein unterschätzter Underdog ist.

Der zweite Toyota-Spot ist inhaltlich weniger komplex gestrickt. Er dreht sich alleine um das Comeback des Supra. Das Modell kehrt nach 17 Jahren zurück auf die Bühne. Das wollte Toyota offenbar auch dem US-Publikum nicht vorenthalten.

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