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Surfen in der Wüste Gobi

| Redakteur: Viktoria Hahn

An Tag 2 setzte die GS Trophy ihr Abenteuer durch die Mongolei in Richtung China fort. Obwohl die Gesamtdistanz nur die Hälfte der Eröffnungsetappe ausmachte, waren 80 Prozent der Fahrten unter wechselhaften Schotter- und Sandbedingungen.

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Teamwork ist die Hauptsache bei der GS Trophy 2018.
Teamwork ist die Hauptsache bei der GS Trophy 2018.
(Bild: BMW Motorrad)

Bei der Etappe an Tag 2 der BMW Motorrad Int. GS Trophy 2018 in der Mongolei waren zwar ‚nur‘ 234 km zurück zu legen, davon aber 190 Kilometer offroad. Durch eine schöne Felslandschaft führte die Strecke von Camp Tsagaan Survaga zunächst 30 Kilometer lang quer durch eine weite Sand- und Grasebene, ein Gelände über das die GS-Motorräder – wie beim Surfen - förmlich hinwegglitten.

BMW Int. GS Trophy 2018 Tag 2
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Camel Head

Bei Kilometer 100 änderte sich das Gelände: Die Halbwüste wurde durch eine Schotterebene abgelöst, die zu einer Felsformation in Form eines Kamelkopfes führte. Dort mussten die Teilnehmer in Sonderprüfung 4 (dem sogenannten Kamelkopf) als Team einen Trial-Parcours auf Sand und Felsen bewältigen. Unmittelbar nach dieser Prüfung änderte sich das Gelände erneut. Nun folgte eine Fahrt durch tiefen Sand, bei der ein guter Gleichgewichtssinn und kontrolliertes Gasgeben bei geringer Geschwindigkeit gefordert waren. Inzwischen war es Nachmittag, die Lufttemperatur lag bei 32 Grad und es wehte kein kühlendes Lüftchen. Als sich der Parcours in einem engen Tal aufwärts schlängelte, war der Sand nach wie vor tief und in ausgetrockneten Flussbetten sogar noch tiefer. Viele GS Fahrer gerieten ins Stocken.

In Situationen wie diesen zeigt sich, wie wichtig Teamarbeit ist: Die Teammitglieder schoben und zogen einander und lotsten sich jeweils durch das Sand-Labyrinth. Das Tal führte zu einem felsigen Hochplateau, um das die Fahrer herum navigieren mussten, bevor sie einen ausgetrockneten See (eine Lehmbodensenke) erreichten.

Eine sandige Angelegenheit

Dort erwartete sie Sonderprüfung 5, bei der es auf einem engen Serpentinen-Parcours bis zu einer bestimmten Stop-Box am Zielpunkt um einem Wettbewerb gegen die Uhr ging. Auch diese Prüfung erforderte wieder einen dosierten Umgang mit Gas und Kupplung bei geringer Geschwindigkeit. Die schnelleren Fahrer erledigten diese Aufgabe im Drift. Angesichts der Nachmittagshitze von 32° C waren die Teams dankbar, dass sie nur noch ein letzter, 50 km langer Streckenabschnitt über Schotterpisten vom Ziel trennte.

Leider sind an Tag 2 einige Fahrer gestürzt. Jeder von ihnen wurde sofort vom professionellen Ärzteteam des Events versorgt. Die betroffenen Teilnehmer wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Highlights des Tages

Die Ergebnisse nach Tag 2

Gesamtwertung:

1. Korea: 77 Punkte

2. Südafrika: 68 Punkte

3. Deutschland: 56 Punkte

4. Frankreich: 54 Punkte

5. Lateinamerika: 53 Punkte

6. USA: 48 Punkte

7. UK: 44 Punkte

7. Argentinien: 44 Punkte

9. Japan: 38 Punkte

9. Russland: 38 Punkte

11. Kanada: 35 Punkte

11. China: 35 Punkte

13. Australien: 33 Punkte

14. Mexiko: 31 Punkte

15. Südostasien: 29 Punkte

16. Indien: 24 Punkte

17. Ausamerika (Frauenteam): 15 Punkte

18. Euafrika (Frauenteam): 5 Punkte

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