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Suzuki: Deutliches Plus bei allen Händlern

Die »bike und business«-Saisonstart-Interviews, Teil 7: Suzuki. Das letzte Interview von Jan Breckwoldt in seiner Funktion als General Manager Sales and Marketing von Suzuki Deutschland. Seit 2. Mai 2019 ist er Geschäftsführer von Peugeot Motocycles.

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Das Gespräch mit Jan Breckwoldt wurde bereits Anfang April geführt. Inzwischen hat der Sales- und Vertriebschef von Suzuki-Deutschland das Unternehmen in Richtung Peugeot Motocycles verlassen.
Das Gespräch mit Jan Breckwoldt wurde bereits Anfang April geführt. Inzwischen hat der Sales- und Vertriebschef von Suzuki-Deutschland das Unternehmen in Richtung Peugeot Motocycles verlassen.
(Bild: Jacksenn Photographer/Suzuki )

Redaktion: Mit welchen Wachstumsplänen gehen Sie in die neue Saison 2018 (in Einheiten/ Veränderung gegenüber Vorjahr)?

Jan Breckwoldt: „Durch die Euro3-Umstellung sind die Zulassungszahlen aus 2017 und 2018 wenig aussagekräftig. Wir werden bei allen Herstellern ein deutliches Plus sehen. Suzuki ist in 2018 endlich wieder einmal mit einem umfangreichen Lieferprogramm im Handel verfügbar. Der Zuwachs im 125er Bereich sowie die Euro4-Variante des Adress110 lassen unsere Zahlen im 125er-Segment deutlich steigen. Bei den Motorrädern runden wir unsere Palette mit Varianten und Sondermodellen ab.“

Wie viele Händler sind gegenwärtig Teil Ihres Partnernetzes? Wird es Kündigungen geben? Wo gibt es auf der Landkarte der Marktverantwortungsbiete noch zu besetzende weiße Flecken?

Jan Breckwoldt: „Suzuki unterhält zur Zeit ein Händlernetz mit etwa 255 Motorradhändlern. Diese Zahl schwankt immer etwas, da es jedes Jahr Zu-und Abgänge gibt. Wir denken immer über Optimierungen nach, um auch dem Fachhandel mehr Möglichkeiten zu bieten Profit zu generieren. Offene Gebiete gibt es immer, bei Interesse bitte mit unserer Händlernetzentwicklung Kontakt aufnehmen.“

In den nächsten Jahren gehen viele Inhaber von Motorradhandelsbetrieben und Werkstätten in den Ruhestand - wie unterstützen Sie Ihre Partner bei der oftmals schwierigen Nachfolgeregelung?

„Das ist auch für uns ein großes Thema, da sehr viele Betriebe schon sehr lange im Netz bei Suzuki sind. Wir sprechen unsere Händler hierzu frühzeitig an und stehen mit Rat und Tat zur Seite wenn gewünscht.“

Personalnot: Wie helfen Sie Ihren Händlern, den wachsenden Fachkräftemangel zu meistern?

„Ein schwieriges Thema. Dies hängt vom Einzelfall ab, der immer anders gelagert ist als der davor. Wir haben aber auch schon über unsere Niederlassungen im EU-Ausland Unterstützung bei der Personalsuche angeboten.“

Was sind für Sie als Hersteller die größten Herausforderungen der Zukunft?

„Unser größter Kopfschmerz zur Zeit ist die kommende Euro5-Norm. Hier arbeiten wir bereits auf Hochtouren, obwohl alle Details immer noch nicht klar sind, aus meiner Sicht eine unmögliche Situation seitens der EU-Behörden.“

Herr Breckwoldt, vielen Dank für das Gespräch.

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