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Suzuki ruft Superbikes in die Werkstatt

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Martina Eicher

Bei den beiden im vergangenen Jahr gebauten Modellen GSX-R1000 und GSX-R1000R kann aufgrund eines Softwarefehlers die Kraftübertragung unterbrechen.

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Suzuki GSX-R 1000, Modelljahr 2017.
Suzuki GSX-R 1000, Modelljahr 2017.
(Bild: Suzuki)

Seit etwa einem Monat ruft Suzuki die beiden Motorradmodelle GSX-R1000 und GSX-R1000R zurück. "Durch eine fehlerhafte Motorsteuergeräte-Software kann unter bestimmten Bedingungen während des Hochschaltens eine überhöhte Last auf die kraftübertragenden Bauteile einwirken, wodurch die Antriebskette gestreckt werden kann. Im schlimmsten Fall kann dann die Kette abspringen oder reißen und die Kraftübertragung wird unterbrochen", heißt es in einem Warnhinweis der Kraftfahrt-Bundesamts (KBA).

Der Hersteller hat sich trotz Anfrage bislang nicht zu der Rückrufaktion geäußert, so dass keine Informationen zur betroffenen Stückzahl vorliegen. Offenbar geht es um Maschinen, die zwischen Februar und Dezember des vergangenen Jahres das Werk verließen. Händler ersetzen das Motorsteuergerät, überprüfen die Antriebskette und ersetzen sie bei Beschädigung.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist