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Suzuki SV 650: Die drei besten Händler-Umbauten

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Joram Schweizerhof

Customizing von Motorrädern, also das gehobene Individualisieren, ist nicht nur eine Domäne von Harley-Besitzern. Das geht auch mit einfacheren Maschinen, wie Suzuki gerade bewiesen hat.

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Die Suzuki SV 650 Charger von Thilo Moto holte den 1. Platz im Customizing-Wettbewerb.
Die Suzuki SV 650 Charger von Thilo Moto holte den 1. Platz im Customizing-Wettbewerb.
(Bild: Thilo-Moto)

Der japanische Motorradhersteller Suzuki hat im Frühjahr in Deutschland einen Customizing-Wettbewerb für seinen V-Twin-Klassiker SV 650 ins Leben gerufen. Gut 5.000 Teilnehmer haben seit Anfang März über zehn zur Wahl stehende Umbauten abgestimmt. Nun stehen die Sieger fest.

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Am meisten beeindruckt hat die Teilnehmer ein Umbau namens SV 650 Charger des Motorradhändlers Thilo-Moto aus Pfaffenhofen. Rund 250 Arbeitsstunden hat dieser in das umfangreiche Projekt investiert. Entstanden ist eine charaktervolle Scrambler-Variante, die unter anderem auf Speichenräder der V-Strom 650 gestellt und mit Stollenreifen ausgestattet wurde. Sitzbank und Tankverkleidung bilden eine Monocoque-Einheit mit Einzelhöcker. Als Tankdeckel wurde ein Hyper-Charger von Küryakyn verbaut, der zusammen mit einer Auspuffanlage von Leo Vince für mehr Leistung sorgen soll. Ein Lucas-Lenker, ein Traktor-Scheinwerfer und viele weitere Details verleihen dem Bike einen besonderen Charakter. Der Umbau hat sogar TÜV-Segen erhalten. Der Verkaufswert wird mit rund 15.000 Euro beziffert. Das 56 kW/76 PS starke Original kostet neu knapp 6.400 Euro.

Auf Platz 2 landete ein Umbau des Suzuki-Händlers Stamm namens SV 650 AX Scrambled. Den dritten Platz belegte eine Café-Racer-Variante im 60er-Jahre Stil des Suzuki-Händlers Reimo-Reinhardt.

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