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SW-Motech baut neues Logistikzentrum

| Redakteur: Judith Leiterer

SW-Motech investiert 4,5 Millionen Euro in ein neues Logistikzentrum, im März 2017 soll mit dem Bau begonnen werden. Der Rauschenberger Motorradzubehör-Hersteller will Prozesse und Warenflüsse optimieren, um auch bei steigender Nachfrage kurze Lieferzeiten garantieren zu können.

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2017 soll am Standort Rauschenberg ein neues Logistikzentrum gebaut werden, um weiterhin kurze Lieferzeiten garantieren zu können.
2017 soll am Standort Rauschenberg ein neues Logistikzentrum gebaut werden, um weiterhin kurze Lieferzeiten garantieren zu können.
(Bild: SW-Motech)

Am 12. Januar 2017 besuchte der hessische Finanzminister Dr. Schäfer, begleitet vom Rauschenberger Bürgermeister Herrn Emmerich, die Firma SW-Motech. Neben einem Rundgang und einer Firmenpräsentation stand die Vorstellung der geplanten Erweiterung des Betriebsgeländes im Fokus des Besuchs.

SW-Motech: So soll das neue Logistikzentrum aussehen
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Mehrfach wurde auf dem Betriebsgelände im hessischen Rauschenberg bereits aus- und umgebaut. Nun investiert SW-Motech 4,5 Millionen Euro in ein neues Logistikzentrum. Auf einer Fläche von 5.100 Quadratmetern entstehen eine Lagerhalle und ein weiteres Bürogebäude.

Die ersten Produkte für Motorräder fertigten die motorradbegeisterten Inhaber von SW-Motech 1999 noch in einem Stall im kleinen Ort Bracht, bereits ein Jahr später zog die Firma nach Rauschenberg um. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen dort 120 Mitarbeiter, hat ein weiteres Werk im tschechischen Brünn und exportiert seine Produkte nahezu in die ganze Welt. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, hatte SW-Motech 2015 bereits die Fertigungskapazitäten in Tschechien erweitert und eine neue Pulverbeschichtung sowie eine zusätzliche CNC-Laserschneide-Anlage in Betrieb genommen. Neben dem Ausbau der Fertigungskapazitäten ist der Neubau des Logistikzentrums eine wichtige Investition in die Zukunft des Herstellers.

Das neue Logistikzentrum in Zahlen

  • Gesamtfläche: 5.100 m²
  • Lager und Wareneingang/-ausgang: 4.200 m²
  • Büro: 900 m² (dreistöckig)
  • Maße: 118,74 m x 38,30 m + 14,97 m (Vorbau), maximale Höhe: 12,12 m
  • Umbauter Raum: ca. 48.000 m³
  • Baukosten: ca. 4,5 Mio. Euro
  • Bauzeit geplant: März bis November 2017

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