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Tempomat: Einfach laufen lassen

| Autor / Redakteur: Pistone / Martina Eicher

Tempomat, Tempostat, auf Neudeutsch auch gerne als Cruise Control bezeichnet: Die automatische Geschwindigkeitsregelung hat einige Namen. Dieser Beitrag ist Teil der Aus- und Weiterbildungsserie »bike und business« Profi und erschien erstmalig in der Ausgabe 11-12/2018.

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Große Tourenmotorräder bieten oftmals den Luxus einer automatischen Geschwindigkeitsregelung.
Große Tourenmotorräder bieten oftmals den Luxus einer automatischen Geschwindigkeitsregelung.
(Bild: Honda)

Was bei vielen Pkws bereits zur Serienausstattung gehört oder zumindest in der Zubehörliste steht, fristet bei den Motorrädern noch ein Schattendasein. Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass Motorräder aufgrund ihrer Bauart und der daraus resultierenden Fahreigenschaften wesentlich dynamischer bewegt werden als Vierradfahrzeuge. Motorradfahrer bevorzugen ja meist die kurvenreichen Straßen. Relativ lang andauerndes Dahinrollen mit unveränderter Geschwindigkeit auf mehr oder weniger geraden Strecken, bei dem eine automatische Geschwindigkeitsregulierung unterstützend wirkt, findet, wenn überhaupt, bei Anreisen zu weiter entfernten Zielen statt. Für diejenigen, die es dabei bequem haben wollen, bieten einige Hersteller Luxustourer mit einem solchen System an.

Allgemeine Anforderungen

Tempomaten sollen eine vorgegebene Geschwindigkeit möglichst genau einhalten. Diese Grundanforderung ist sozusagen die Daseinsberechtigung für das System. Mindestens genauso schwer wiegt allerdings die Bedingung, die Anlage im Bedarfsfall – der ja plötzlich eintreten kann – zuverlässig und in kürzester Zeit funktionslos schalten zu können. Dass sich das System letztendlich auch einfach bedienen lässt, ohne den Fahrer vom Straßenverkehr abzulenken, versteht sich von selbst.