Thüringer FMX-Sportler knackt sechsten Weltrekord

„Double Backflip Train“ mit drei Fahrern in Wales

| Redakteur: Melissa Mager

Der Double Backflip Train mit drei Fahrern. Ein neuer Weltrekord!
Der Double Backflip Train mit drei Fahrern. Ein neuer Weltrekord! (Bild: Nitro Circus)

Luc Ackermann, Josh Sheehan und Jackson Strong haben den ersten Double Backflip Train mit drei Fahrern gemeistert. Damit haben sie einen neuen Weltrekord aufgestellt. Für Luc Ackermann ist es bereits der sechste Rekord.

Luc Ackermann, Josh Sheehan und Jackson Strong haben vor dem Caerphilly Castle in Wales am 10. September 2019 einen neuen Weltrekord aufgestellt. Erstmals wurde ein „Double Backflip Train“ mit drei Freestyle-Motocrossfahrern erfolgreich gemeistert. Der Stunt war der Auftakt zu den Nitro World Games, die 2020 erstmals in Wales stattfinden werden.

Das historische Caerphilly Castle in Wales, die zweitgrößte Burg in Großbritannien, bildete den perfekten Hintergrund für den Weltrekordversuch. Gleich beim ersten Mal landeten der Australier Josh Sheehan, gefolgt von seinem Landsmann Jackson Strong und dem Thüringer Luc Ackermann ihre zweifachen Rückwärtssalto auf dem Motorrad perfekt und befanden sich zuvor während der Tricks gleichzeitig in der Luft – Weltrekord!

Für den 21-jährigen Deutschen aus Niederdorla ist es bereits der sechste Rekord. 2010 sprang er den „jüngsten Motorrad-Backflip aller Zeiten“. 2012 flog er über neun Meter beim Maxxist Highest Air, der Night of the Jumps, als jüngster Freestyler, der jemals eine solche Höhe meisterte. 2013 zog Luc ins Guinness Buch der Rekorde ein, als er mit siebzehn weiteren FMX Fahrern bei der Nitro Circus-Filmpremiere in London gleichzeitig einen Backflip sprang. 2017 war er der „jüngste Motorrad-Double Backflipper aller Zeiten“ und 2018 der erste Sportler, der bei der FIM-WM einen Contest Double Backflip zeigte. Nun folgte der erste „Double Backflip Train“-Weltrekord mit drei Sportlern.

„Der Double Backflip ist immer einer der technisch anspruchsvollsten Tricks. Es hat eineinhalb Jahre gedauert, bis ich mich damit sicher gefühlt und ihn auf Dirt versucht habe,“ sagt Ackermann. „Man muss eine perfekte Technik, Körperhaltung und ein Motorrad haben, das zu 100 Prozent rund läuft. Heute passte alles perfekt.“

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