Tricity: Yamaha steigt in die „leichte“ Dreiradmobilität ein

Preis steht noch nicht fest

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Martina Eicher

Leichte Gussräder

Zur satten Straßenlage und zum leichten Handling tragen auch die beiden 14 Zoll großen Vorderräder aus Aluminium-Guss bei. Die Reifen haben die Dimension 90/80-14. Dank der drei V-förmigen Speichen sind die Räder nicht nur leicht, sondern unterstreichen mit ihrer Formgebung auch den dynamischen Auftritt des Tricity.

Das 12 Zoll große Hinterrad aus einer gegossenen Aluminiumlegierung ist mit einem Reifen der Dimension 110/90-12 ausgerüstet. Selbst in Schräglage bietet der Hinterradreifen ein hohes Maß an Traktion und trägt ebenfalls zum guten Fahrkomfort und zur satten Straßenlage bei.

Kombibremssystem UBS (Unified Brake System)

Der Tricity ist mit dem Kombibremssystem UBS (Unified Brake System) ausgestattet, das nicht nur die Effizienz der Bremsanlage steigert, sondern auch für eine bessere Fahrwerkscharakteristik beim Verzögern sorgt. Zur Bremsanlage gehören zwei im Durchmesser 220 Millimeter große Scheibenbremsen vorn und eine Scheibenbremse mit 230 Millimeter Durchmesser hinten. Wird nur mit dem linken Handbremshebel verzögert, aktiviert die Bremsanlage neben der hinteren auch die vorderen Scheibenbremsen, so dass die Bremskräfte gleichmäßig auf alle Räder verteilt werden.

Betätigt der Fahrer nur den rechten Handbremshebel, verzögert der Tricity mit den vorderen Scheibenbremsen. Beim gleichzeitigen Aktivieren beider Handbremshebel nutzt das UBS die gesamte eingeleitete Bremskraft, um den Bremsdruck optimal auf alle Scheibenbremsen zu verteilen.

Die intelligente UBS-Bremstechnologie erleichtert nicht nur die Handhabung des Tricity, sondern sorgt auch für mühelose Verzögerungen.

Neuer 125er-Viertaktmotor mit Flüssigkeitskühlung

Als Antrieb dient dem Tricity ein neu entwickelter Viertaktmotor mit 125 ccm Hubraum und Flüssigkeitskühlung, der schon bei niedriger Drehzahl stark beschleunigt und auch bei hoher Drehzahl noch laufruhig arbeitet. Dabei profitiert der Motor von speziell gestalteten Ein- und Auslasssystemen, die auf den typischen Stadtverkehr mit häufigen Start-Stopp-Situationen abgestimmt sind. Deshalb beweist der Tricity seine Leistungsfähigkeit besonders auf überfüllten Stadtstraßen.

Der neue Motor besitzt einen speziellen Zylinder, der mit Hilfe modernster Guss-Technologie von Yamaha entwickelt wurde. Er besteht aus einer Aluminium-Legierung mit definiertem Silikon-Anteil und kommt ohne eine Stahlbuchse aus. Diese Lösung spart Gewicht, weil der Kolben direkt in der Aluminium-Bohrung laufen kann. Das führt wiederum zu einer raschen Wärmeableitung und somit zu gleichbleibender Motorleistung und konstanter Schmierung selbst unter schwierigen thermischen Bedingungen.

Für eine kraftvolle Leistungsentfaltung im gesamten Drehzahlbereich bei gleichzeitig geringem Verbrauch sorgt die exklusive Benzineinspritzung YMJET-FI von Yamaha, weil das System zu einer effizienten Verbrennung beiträgt und eine starke Kraftentfaltung schon bei geringen Drehzahlen ermöglicht.

Der agile 125er-Motor überträgt seine Kraft über ein stufenloses, automatisches CVT-Getriebe zum Hinterrad. Die Beschleunigung erfolgt deshalb ruckfrei, gleichmäßig und überaus geschmeidig.

Leicht und kompakt

Mit dem geringen Gewicht von 152 Kilogramm (inklusive Kraft- und Schmierstoff) unterscheidet sich der neue Tricity deutlich von den schwereren Dreiradfahrzeugen, die derzeit auf dem Markt angeboten werden. Der Leichtbau kennzeichnet folglich die Konzept-Philosophie von Yamaha und steht für eine neue Klasse von Pendlerfahrzeugen, die sich besonders leichtfüßig und wendig durch den dichten Stadtverkehr bewegen lassen.

Mit seinem Vertrauen erweckenden Dreirad-Konzept, das Fahrspaß mit einem smarten und modernen Image verbindet, wird das neue Modell rasch die Herzen derjenigen Pendler erobern, die ihre Mobilität in der Stadt verbessern wollen. Selbstverständlich wird der Tricity aber auch routinierte Rollerfahrer begeistern, die auf die zusätzlichen Vorteile des kompakten Fahrzeugs nicht verzichten möchten.

Die leichten Verkleidungsanbauteile sind robust und widerstandsfähig und lassen sich mühelos reinigen. Das gilt auch für die Aluminium-Räder, die zudem die ungefederten Massen reduzieren und somit zum leichten Handling und dem guten Federungskomfort beitragen. Der stabile, neue Rohrrahmen räumt dem Fahrer viel Bewegungsfreiheit im flach gestalteten Fußraum ein und trägt zugleich zum geringen Fahrzeuggewicht bei.

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