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Triumph-Tiger-Gespann von Kalich

| Redakteur: Markus Lauer

Ralf Kalich, Spezialist für Schwenker-Gespanne, hat die Tiger Explorer 1200 als Zugmaschine gewählt.

Die Tiger Explorer 1200 Swing von Ralf Kalich.
Die Tiger Explorer 1200 Swing von Ralf Kalich.
( Kalich )

Ralf Kalich, Spezialist für Schwenker-Gespanne, hat die Tiger Explorer 1200 als Zugmaschine gewählt: Verbaut wurden nahtlose Präzisionsstahlrohre, das bekannte Swing-Boot und andere Zutaten. Der Hilfsrahmen für die Aufnahme der Beiwagenanschlüsse wurde am dafür verstärkten Rahmen der Tiger verschraubt, durch das Weglassen von nicht notwendigen Zubehör im Beiwagenbetrieb (Hauptständer, Gepäckträger, etc.) stieg das Gewicht des Basismotorrades um gerade mal 1,8 Kilogramm im Solobetrieb – denn der Swing-Beiwagen kann auch hier innerhalb von zwei Minuten an- bzw. wieder abgebaut werden, so dass Solo- und Beiwagenbetrieb im Wechsel möglich sind. Selbstverständlich ist diese Verwendung vom TÜV auch eingetragen.

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Das 17“-SW-Rad wurde auch einer Triumph Tiger geraubt, das SW-Federbein ist ein auf diesen Einsatzzweck abgestimmter IKON-Dämpfer. Alle Rahmenteile sind hohlraumversiegelt und pulverbeschichtet, auf Wunsch ist auch eine Pulververzinkung möglich.

Das Boot selbst ist zusätzlich ausgestattet mit einem Sportsitz, Hosenträgergurt und Chrombügel, eine mit Schnellverschluss versehene Parkstütze dient dem sicheren Stand bzw. erleichtert das Rangieren des Fahrzeugs. Die mögliche Schräglage links ist wie immer ohne Begrenzung, rechts sind es aktuell ca. 40°, hier ist noch etwas Feinarbeit notwendig um die letzten „Spaßgrade“ zu finden.

Um das Finish etwas aufzupeppen hat Ralf Kalich nicht nur der Seitenwagen sondern auch ein Teil der Explorer mit einem selbst zusammengestellten Lack überzogen.

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